Grillverbot in Berlin

Lösung für Grillen im Berliner Tiergarten in Mannheim gefunden: Grillverbot mit Grillverbotsschildern schrecken die liberalen Würstchen als Täter ab, denn das Berliner Grillproblem hat nichts mit Muslimen zu tun.

Grillverbot in Mannheim

Grillverbot in Mannheim

Berliner Bosporusgrill

Im Berliner Tiergarten [1]  tobt schon seit längerer Zeit ein Streit um den Müll, welcher dort von ethnischen Gruppen mit langer Grilltradition hinterlassen wird und an einem schönen Wochenende Kosten bis zu 15.000 Euro/Tag für die Entsorgung abgenagter Hammelkeulen und halal Wurstpellen verursacht. Dem nicht genug, wurden auch schon kulturell verankerte Revierkämpfe zwischen südländischen Grillmeistern um die besten Standplätze im Tiergarten gemeldet [2, 3].
Während ein Statdrat in Verkennung von Ursache und Wirkung vorschlug, dass man den Dreck zwecks Abschreckung einfach liegen sollte [4], diskutierten andere die Gründung einer Berliner Grillpolizei [5], was man dann aber wohl wegen dem Hinweis eines Bürgermeisters auf eine Hundertschaft Polizei zur Bewachung einer Grillpolizei [6] wieder fallen lies. Öffentliche Gemeinschaftsgrille scheiterten am Einspruch der mehrheitlichen Hammelliebhaber, da die Minderheit der deutschen Schweine solche Grills kontaminieren würde [7] und der pragmatische Vorschlag einer christlichen Wirtschaftspartei, dass man das Grillen im Tiergarten verbieten und gegen Gebühr auf dem Ex-Flughafen Tempelhof erlauben sollte, dürfte wohl an den argen wirtschaftlichen Verhältnissen der Nichtwähler dieser christlichen Partei scheitern [8], welche inzwischen kräftig zur Belebung des innerstädtischen Tourismus beitragen [9, 10].

Hammelkeulen, halal Wurstpellen, Revierkämpfe, Südländer, Dreck, deutsche Schweine, Nichtwähler einer christlichen deutschen Partei… [11], nein, um Muslime kann es sich dabei nicht handeln, wie dies eine wohl muslimische Autorin feststellt [12].
Wer aber sind dann die Grillmeister vom Berliner Tiergarten und wie kann man diese erfolgreich von ihrem Tun abhalten?

Der griechische Grill am Rhein

Der griechische Grill am Rhein

Die liberalen Abgriller

Es ist ja nun bekannt, dass Mannheim ähnliche Probleme wie Berlin hat, so zum Beispiel auch das wilde Grillen inmitten eines Erholungs- und Wohngebietes, über welches wir im März berichtet haben [-> unser Bericht]. Inzwischen hat sich die Situation auf der Rheinwiese unterhalb des Lindenhofs [-> Bing Maps] zur Erleichterung der dortigen Wohnbevölkerung entschärft, nachdem die Stadt Mannheim dort ein ab dem 11. Juni 2009 geltendes Grillverbot ausgesprochen und ein Areal unterhalb der Inselstrasse am Neckar [-> Bing Maps] als Ersatz ausgewiesen hat. Picknicken und Sonnenbaden bleiben auf der Rheinwiese an der Rheinpromenade erlaubt, aber für das dort nun verbotene Grillen sind 25 Euro zu entrichten, worauf auch die dortigen Verbotsschilder hinweisen [13, 14 mit Video].
Kurz vor dem Inkrafttreten der Grillbannmeile ließen es sich drei junge Liberale nicht nehmen, um aus Protest noch einmal so richtig mit einem letzten Würstchen auf den Rheinwiesen auf dem Lindenhof abzugrillen [15] - aber seither herrscht an der Rheinpromenade wieder Ruhe und Sauberkeit, woraus unsere Redaktion den Schluss zieht, dass die Berliner Grillmisere nicht durch Muslime, sondern durch liberale Würstchen verursacht wird.
Verbotsschilder [Bild oben] nebst saftigen Bußgeldern und ein Ausweichareal für das Grillen, wie dies so nun in Mannheim existiert, sollte auch im Berliner Tiergarten für Ordnung sorgen. Gegebenfalls sollten auch nahe gelegene Gaststätten mit Grillspezialitäten [Bild unten] zur Umleitung von Personen aus Kulturkreisen mit langer Grilltradition [16] beitragen.

Hinweis: Sollte es in den nächsten vier Wochen (22.08. - 20.09.2009) in Berlin zu einer spontanen totalen Entschärfung im Tiergarten kommen, so ist dies lediglich als Zeichen dafür zu werten, dass die liberalen Berliner Würstchen Rücksicht auf ihre muslimischen Mitbürger nehmen und aus Gründen des Ramadans auf ihre Istanbuler Sucuks, Steaks und Hammelkeulen verzichten [17]: Ramadan Kareem!

Mannheim, den 21.08.2009, 17:58 Uhr.

Quellen

[1] -> Wikipedia - Großer Tiergarten

[2] -> Der Tagesspiegel - Massenschlägerei beim Grillen im Tiergarten

[3] -> BZ Online - Schlägerei im Tiergarten

[4] -> Berliner Morgenpost - Abfall im Park - Stadtrat will Müll im Tiergarten einfach liegen lassen

[5] [-> Der Tagesspiegel - Braucht Berlin eine ''Grillpolizei"?

[6] -> Der Tagesspiegel - Buschkowsky: “Das braucht eine Hundertschaft Polizei”

[7] -> BZ Online - Grill-Streit: Moslems fordern Extrawurst

[8] -> BZ Online- Grill-Vorstoß: CDU: Grillen gegen Gebühr in Tempelhof

[9] -> Berliner Morgenpost - Berliner Grünanlagen - Stadträte streiten um Grilltouristen aus Neukölln

[10] -> taz.de - Großer Tiergarten soll von Grillern befreit werden

[11] -> Zeit Online - Müll: Die Affäre Hammelbein

[12] -> Frankfurter Rundschau- Times Mager: Müll

[13] -> Bürstädter Zeitung - Grillverbot auf Rheinwiesen

[14] -> RNF Fernsehen - [Videobericht) Grillverbot auf den Rheinwiesen

[15] -> JuLis Mannheim - 04.06.2009 - Liberale Abgrill-Demo gegen das Grillverbot auf den Rheinwiesen

[16] -> Spiegel Online - Wahlkampf: “Die SPD bleibt die Partei der Griller”

[17] -> Der Tagesspiegel - Heute schon gelacht? Der Ramadan beginnt

21. August 2009 | Von Wilhelm Entenmann | Kategorie Lifestyle
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3 Kommentare
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  1. Da helfen nur spezielle Grillplätze für Freizeittäter, die von erziehungsberechtigten Spezialisten für Parkpflege behütet werden. Tut man das nicht, werden die Kosten für die Beseitigung des Unrats in ungeahnte Höhen schiessen. Liegen lassen geht nicht, weil da auch Glasscherben und Dosendeckel sind, an denen sich die Hunde die Pfoten aufschneiden. Es sei denn, man könnte den Harz IV-Kassen die Kosten für die Hundepfotenpflege aufhalsen. Es bleiben noch die zerschnittenen Fußsohlen der Menschen, die ….

  2. Beochachtung aus einer anderen Welt: wenn man so durch Wald und Feld streift, trifft man allenthalben immer wieder auf Fresspaketverpackungen, die da so rumliegen, weil deren Transport in den nächsten Mülleimer natürlich auch niemandem zumutbar ist. Bei dem Müll handelt es sich in ca. 90-95% der Fälle um McDonalds-Verpackungen. Achtet mal drauf ! Interessantes Problem dabei: der typische McD-Kunde ist doch mindestens so fußlahm wie die Südländer. Wie kommt das Zeug trotzdem in die Natur ?

  3. Darauf, einfach die Grünanlagen zu beseitigen, ist wohl noch keiner der Intelligenzbestien gekommen. Wenn Grünanlagen zur Zuwanderung unbelehrbarer Müllgriller führt, müsste eine Betonierung der Grillanlagen doch Abhülfe schaffen. Nur in dem man dem unbehrbaren Müllgriller den Lebensraum entzieht, in dem er sich wohlig der Vermüllung hingibt, kann man seiner weiteren Zunahme entgegentreten.

    Waschbären reagieren ja auch nicht auf, “Hier bitte nicht öffentlich Wäsche waschen” -Schilder.

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