Heinrich Vetter und der NationalSozialismus
Streit um Heinrich-Vetter-Ring in Mannheim: Hat sich der Namensgeber und Gründer der Heinrich Vetter Stiftung an der Enteignung der Juden im Nationalsozialismus bereichert oder versuchen SPD, GRÜNE und speziell “DIE LINKE” einen bürgerlichen Mäzen der Stadt Mannheim trotz dessen Ehrung durch betroffene Zeitzeugen gesellschaftlich zu entehren?

Heinrich Vetter (1910–2003)
“Mein Herz hängt an Mannheim und für alles, was dieser Stadt nützt, möchte ich ein Anstifter im positiven Sinne sein.”
400.000 Euro für das Projekt “Deutschförderung” an Mannheimer Grundschulen, 75.000 Euro für das Gesundheitsprogramm “Klasse2000″ zur Gesundheitsförderung, Gewalt- und Suchtvorbeugung an Mannheimer Grund- und Förderschulen, 10.000 Euro für den Preis “Bildende Kunst” zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses in Mannheim - ob Soziales, Bildung, Sport, Kunst oder Wissenschaft, mit rund 1,1 Mio. Euro jährlich fördert die Heinrich Vetter Stiftung [-> hier] gemeinnützige Projekte in und um Mannheim.
“Mit meiner Stiftung will ich das zurückgeben, was mir im Leben an Gutem widerfahren ist”, so der 2003 verstorbene Gründer der 1997 nach ihm benannten Stiftung, der Kaufmann und Unternehmer Heinrich Vetter [-> Wikipedia], nach welchem in Mannheim mehrere Örtlichkeiten benannt sind - eigentlich müsste der jeweilige Oberbürgermeister von Mannheim sich mindestens einmal im Monat bei der Heinrich Vetter Stiftung für deren Entlastung [Förderprojekte: -> Auswahl] des rotgrün gebeutelten Mannheimer Stadtsäckels bedanken.
Streit um Heinrich-Vetter-Ring in Mannheim: Linke Nazikeule gegen Klassenfeind
Bei der Sitzung des Hauptschusses des Mannheimer Gemeinderates im März 2010 sollte u.a. über die Beschlussvorlage [-> Stadt Mannheim] zur Umbenennung der Friedrich-Traumann-Straße [-> Bing Maps] in Heinrich-Vetter-Ring beraten und abgestimmt werden. Aber trotz Gegenwehr von OB Dr. Peter Kurz (SPD) und CDU- Fraktionschef Carsten Südmersen musste der Beschluss wegen einem “Beratungsbedarf” der SPD, DIE GRÜNEN und der sog. “DIE LINKE” abgesetzt werden. Der “Beratungsbedarf”, Heinrich Vetter “soll sich während des Dritten Reiches an jüdischem Vermögen bereichert haben. Doch eindeutige Beweise dafür gibt es bislang nicht.” [-> Mannheimer Morgen]
Während sich fast alle Mannheimer Parteien bzw. Ratsgruppierungen auf ihren Internetseiten über die Straßenbenennung nach Heinrich Vetter ausschweigen, poltert die sog. “DIE LINKE” mit der Nazikeule gegen die Ehrung unseres Mannheimer Mäzens Heinrich Vetter [-> hier].
Die Grundlage der Vorwürfe gegen Heinrich Vetter bildet dabei ein Bericht des “Arbeitskreis Justiz und Geschichte des Nationalsozialismus in Mannheim e.V.” [-> hier] aus dem Jahr 2005 mit dem Titel “”Aktion 3″. Die Verwertung jüdischen Eigentums in Mannheim” [-> hier].
Schoggo-TV hat einfach mal wieder nachgefragt: Die Sache mit der Ehrenmedaille
Bei der Recherche zum “Streit um Vetter-Ring” [Mannheimer Morgen] stießen wir zunächst bei der Erstanlaufquelle Wikipedia bzw. in dem dortigen Eintrag zu Heinrich Vetter über den Satz: “Die jüdische Gemeinde Mannheim zeichnete Vetter 1998 mit der Ehrenmedaille aus.” [-> Wikipedia, Stand der aktuell letzten Aktualisierung vom 28.01.2010]
Dieser Satz ließ unsere Redaktion nicht ruhen, bedürfen Mannheimer SPD, DIE GRÜNEN und “DIE LINKE” etwa auch einer “Deutschförderung” durch die Heinrich Vetter Stiftung? Andererseits war uns aber auch klar, dass man Wikipedia nicht alles glauben darf, zumal für die Ehrenmedaille der jüdischen Gemeinde Mannheim dort keine Quelle angegeben ist - SPD, DIE GRÜNEN und “DIE LINKE” sollten hier ja nicht mit einem vorschnellen Beitrag unberechtigterweise in Verruf gebracht werden.
Nachdem wir auf der Homepage der Heinrich Vetter Stiftung keinen Hinweis gefunden hatten, wendeten wir uns per Email an eine sachkundige Person, die sich danach bei uns am Telefon meldete und mitteilte, dass die jüdische Gemeinde Mannheim am 21.11.1998 Herrn Vetter die Ehrenmedaille “für Verdienste um die Entwicklung und den Fortbestand der jüdischen Gemeinde” (Zitat der Begründung) verliehen hat. Unser Informant, der auf eigenen Wunsch nicht in der Öffentlichkeit genannt werden möchte, teilte des weiteren mit, dass nun ein Historikerkomitee der Universität Mannheim gemeinsam mit dem Mannheimer Stadtarchiv einen Bericht zur Neubewertung der geplanten Straßenbenennung erstellen und hierfür die Heinrich Vetter Stiftung 30.000 Euro aufbringen würde.
Mit der Expertise entspricht man auch der Forderung der sog. “DIE LINKE”, welche bereits jetzt um das gewünschte Ergebnis über den Klassenfeind zu wissen scheint: “Die offensichtliche aktive Verstrickung Heinrich Vetters in dieses System muss wissenschaftlich untersucht und dann bewertet werden. Eine Straßenbenennung nach Heinrich Vetter kann gegenwärtig und wohl auch zukünftig nicht erfolgen.” [-> hier]
30.000 Euro in den Sand gesetzt, die man vielleicht besser zur intellektuellen Förderung der sog. “DIE LINKE” einsetzen sollte, oder aber hat sich die jüdische Gemeinde in Mannheim geirrt?
Inzwischen ist die Ehrenmedaille auf der Homepage der Heinrich Vetter Stiftung aufgeführt [-> hier].
Bildnachweis: -> Wikipedia - “Heinrich Vetter, Porträtzeichnung aus dem Jahr 2000″ by Lars Götz
Mannheim, den 10.05.2010, 13:21 Uhr.
Anmerkung: Aus dem Verfassungsschutzbericht 2009 Baden-Württemberg [-> hier] S. 249
Kontakte und Zusammenarbeit gab es zu weiteren Linksextremisten: Bei den Kommunalwahlen im Jahr 2009 wurden auch Kandidaturen der DKP auf Listen der Partei „DIE LINKE.“ bekannt, so beispielsweise in Mannheim. Dass trotz offizieller Distanzierung auf Bundes- und Landesebene eine Zusammenarbeit mit der DKP auf kommunaler Ebene auch in Baden-Württemberg kein Tabu für die Partei ist, zeigte sich unter anderem daran, dass es in Heidenheim zu einer Fraktionsgemeinschaft zwischen beiden Parteien kam.








Die Frage “bedürfen Mannheimer SPD, DIE GRÜNEN und “DIE LINKE” etwa auch einer “Deutschförderung” durch die Heinrich Vetter Stiftung” fusst wohl darauf, dass die Leute dieser Parteien zwar Deutsch sprechen, aber nicht wissen, was sie sagen; es fehlt ihnen die Begrifflichkeit. Darum muss eine Förderklasse ins Leben gerufen werden
@anaximander
es fehlt ihnen die Begrifflichkeit. Darum muss eine Förderklasse ins Leben gerufen werden
Ich denke auch, dass Mannheimer SPD, DIE GRÜNEN und “DIE LINKE” den Satz “für Verdienste um die Entwicklung und den Fortbestand der jüdischen Gemeinde” (Zitat der Begründung der jüdischen Gemeinde Mannheim) irgendwie verdreht haben müssen, vorausgesetzt, dass sie sie diesen bei ihrer sicherlich durchgeführten Recherche überhaupt gefunden haben - mich hats eine Email “gekostet”.
Sag’mal, der Satz von der sog. “DIE LINKE”: “Die offensichtliche aktive Verstrickung Heinrich Vetters in dieses System muss wissenschaftlich untersucht… . ” Das ist doch kein Konjunktiv, wie man diesen bei einer Vermutung verwenden würde, sondern eine Behauptung (”offensichtliche aktive Verstrickung”), oder?
Mäzen - ach was! Damit will der sich bloß von seinen Untaten als Kapitalist reinwaschen.
Da wird etwas behauptet und diese Behauptung wird als Tatsache dargestellt, die wissenschaftlich untersucht werden muss. Dass man diese LiNKE einfach so gewähren lässt, ist nicht normal. Möglicherweise brauchen alle Mannheimer Politiker eine Deutsch-Förderung…
@Karl Eduard
Ja, der Klassenfeind,
…gegenwärtig ist “Der charismatische Mann von der Dresdner” -> Prof. Dr. Carl-Heinrich Esser Vorsitzender der Heinrich Vetter Stiftung und soll in dieser Funktion vom derzeitigen baden-württembergischen Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU) -> 2011 abgelöst werden.
@anaximander
Dass man diese LiNKE einfach so gewähren lässt, ist nicht normal.
Doch, doch, das ist im bürgerlichen Lager so wohl ganz normal. Mir wurde gesagt, dass man diese Angelegenheit nicht in der Öffentlichkeit diskutiert haben möchte und bat mich nicht darüber zu bloggen.
Ich hab’s (nach längerer Überlegung) trotzdem getan, weil ich der Meinung bin, dass es genau dieses bürgerliche Gehabe ist, das der sog. “DIE LINKE” immer mehr Platz in unserer Gesellschaft einräumt, weshalb ich oben auch auf die Erwähnung der Mannheimer “DIE LINKE” im Verfassungsschutzbericht hingewiesen habe.
Dieses Schweigen des Bürgertums hat m.E. einst die Nazis ermöglicht und heute bereitet das Bürgertum in der gleichen Weise den Linksetremisten den Weg.
Das Kritikwürdige aus Linker Sicht der Die Linke ist, dass dieser Imperialist und Kapitalist sowieso , nicht sein gesamtes Vermögen sofort für Soziales zur Verfügung stellt.
Anstatt es in bürgerlichen Stiftungen zu horten.
Da steckt mit Sicherheit etwas ganz Fieses dahinter !
Um soetwas Unsozialgerechtes zukünftig für zusammengeraffte Trilliardenvermögen von Unternehmern zu verhinderrn, gehören Vermögen über 359,- monatlich mit 112,5 % versteuert !
Druschba !
“weil ich der Meinung bin, dass es genau dieses bürgerliche Gehabe ist, das der sog. “DIE LINKE” immer mehr Platz in unserer Gesellschaft einräumt, “ Es ist heute dasselbe wie damals: die sogenannt Bürgerlichen ducken sich und stecken den Kopf in den Sand; sie wollen nicht sehen, was um sie herum geschieht, Hauptsache sie können sich unbehelligt fühlen. Dass sie damit der LiNKEN oder den Gutmenschen-Parteien immer mehr Raum geben, sich auszubreiten, stört sie erst, wenn sie um ihre eigene Sicherheit bangen müssen. Es ist eine katastrophale Haltung