Landtagskandidaten Mannheim: Linke Dietmar Rudolf & Roland Schuster

Das könnte zur politischen Splitterbombe für “DIE LINKE” werden: Dietmar Rudolf und Roland Schuster heißen die Kandidaten der linksextremen Partei “DIE LINKE” für die zwei Mannheimer Wahlkreise der Landtagswahl Baden-Württemberg 2011 und Schoggo-TV hat in einem Vortrag zu Extremismus und politische Gewalt etwas gefunden, das speziell für die Kolleginnen und Kollegen des Polizisten Rudolf interessant sein dürfte, aber letztlich alle Wählerinnen und Wähler in Mannheim aufhorchen lassen sollte.

Splitterbombe: Gewalt gegen Polizisten am 12. Juni 2010 in Berlin

Splitterbombe: Linke Gewalt gegen Polizisten am 12. Juni 2010 in Berlin

Ein linkes Gespann aus Polizist und Richter

“Wir gehen davon aus, dass wir es schaffen, in den Landtag einzuziehen”, zitiert der Mannheimer Morgen in seinem Artikel zur Nominierung der beiden Mannheimer linken Kandidaten den Stadtrat der “DIE LINKE” in Mannheim, Thomas Trüper, welcher natürlich auch hoffen würde, dass man die beiden Bewerber als Abgeordnete nach Stuttgart schicken könne [-> Mannheimer Morgen].
Den Wahlkreis Mannheim-Nord (Wahlkreis 35, Mannheim I) soll Roland Schuster (54), Bezirksbeirat in Neckarstadt-West, ehrenamtlicher Arbeitsrichter, Betriebsrat in einem großen ortsansässigen Unternehmen und bei der IG Metall aktiv, für “DIE LINKE” klarmachen, während der Polizeibeamte Dietmar Rudolf (47), Mitglied des Landesausschusses der Partei und auf Landesebene im Arbeitskreis Innenpolitik, Bürgerrechte und solidarische Gemeinschaft aktiv, im Wahlkreis Mannheim-Süd (Wahlkreis 36, Mannheim II) auf Stimmenjagd gehen wird [-> "DIE LINKE" Mannheim].

bb

Splitterbombe: Linke Gewalt gegen Polizisten am 12. Juni 2010 in Berlin

Eine erlebnisorientierte linke Splitterbombe

In den letzten Jahren ist die Ausübung des Polizeiberufs in Deutschland immer gefährlicher geworden, wozu unter anderem das neu entstandene Phänomen der Migrantengewalt und der massiv angestiegende Linksextremismus beitragen: aktuell versuchte ein Migrantenmob in Hamburg-Harburg Polizeibeamte regelrecht zu lynchen [-> harburg-aktuell], während Linksextreme bei einer, von der sogenannten Partei “DIE LINKE” mitorganisierten Demonstration in Berlin mit einer Splitterbombe einen Anschlag auf Polizisten verübten [-> Video und -> Hamburger Abendblatt].
Bis vor etwa einem Jahr wurde man als Bürger von Politikern für die öffentliche Thematisierung der Gewalt von Migranten und Linksextremen in die rechtspopulistische Ecke gedrängt [siehe z.B. der Mannheimer SPD-Bundestagskandidat S. Rebmann an den Bürger W. Entenmann: -> abgeordnetenwatch], was sich inzwischen aber zumindest hinsichtlich des Linksextremismus als Gegenstand einer öffentlichen Diskussion geändert hat, dabei auch dank der Splitterbombe von Berlin. Kurz nach diesem Sprengstoffanschlag wurde die linke Gewalt Gegenstand einer Bundestagsdebatte [-> FOCUS ONLINE, -> Der Tagesspiegel], in welcher “DIE LINKE” Abgeordnete Halina Wawzyniak sich zwar von Gewalt als Mittel der politischen Auseinandersetzung distanzierte, zugleich aber derartige Täter als “erlebnisorientierte Jugendliche” bezeichnete [-> "DIE LINKE" im Bundestag].

Der verschwundene Polizeibeamte im zersplitterten Vortrag der “DIE LINKE”

Ob die Berliner Splitterbombe vom 12. Juni 2010 auch bei einer möglichen Diskussion zum Vortrag “Extremismus und politische Gewalt” von Mitgliedern der “DIE LINKE” Mannheim zur Sprache kam, lässt sich der, auf den 15. Juni 2010 datierten Veröffentlichung des Vortrages [-> "DIE LINKE" Mannheim] nicht entnehmen, gleiches gilt für dessen Zeitveröffentlichung vom 15. Juni 2010 um 11:56 Uhr auf der Seite eines Mitverfassers, wo sich aber am Ende der Zusatz “Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. Juni 2010 um 17:31 Uhr” finden lässt [-> Bernd Merling Mannheim].

In dem Vortrag distanziert man sich selbstverständlich von Gewalt als Mittel der Politik und zeigt zugleich den Unterschied zwischen linksextremer und rechtsextremer Gewalt auf, denn man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, wenn es zwischen Körperverletzung und Sachbeschädigung bzw. deren unterschiedlichen Graden zu unterscheiden gilt. Die Leserschaft erfährt so zum Beispiel unter dem Unterscheidungskriterium “Ziele/Betroffene”, dass sich linksmotivierte Gewalt gegen “Politische Gegner, Vertreter der Staatsmacht (Polizei), insbesondere bei Demos und Kundgebungen” und rechtsmotivierte Gewalt gegen “Angehörige von Minderheiten, Migranten, Ausländer, fremd aussehende Menschen, Randgruppen, Politische Gegner, Einrichtungen politischer Gegner” richte.
Die Leserschaft des Vortrage könnte so zum Schluss kommen, dass Polizeibeamte aus linker Sicht keine Menschen, sondern eher Sachen sein könnten und sich, um die Kandidatur des linken Mannheimer Polizeibeamten wissend, nun fragen, warum Dietmar Rudolf sich am 19. Juni 2010 als Kandidat für “DIE LINKE” Mannheim aufstellen ließ oder wußte er vielleicht gar nichts von dem Vortrag seiner Genossen?

Im Artikel zum Vortrag findet sich der Satz “Eine dreiköpfige Arbeitsgruppe hatte sich im Vorfeld ausführlich mit dem Thema befasst und Informationen eingeholt. Hieraus war ein Impress - Vortrag entstanden, der als Einstieg in die Diskussion diente.” und ein Schriftfeld mit den Namen Jürgen Fotsch und Bernd Merling.
Wenn man sich gestern die besagte Seite der “DIE LINKE” Mannheim im -> Google Cache anschaute, so fand man dort den Satz [Hervorhebungen durch den Autor] “Eine Arbeitsgruppe bestehend aus Jürgen Fotsch, Bernd Merling und Dietmar Rudolf hatte sich im Vorfeld ausführlich mit dem Thema befasst und Informationen eingeholt. Hieraus war ein Inpress - Vortrag entstanden, der als Einstieg in die Diskussion diente.” und ein Schriftfeld mit den Namen Jürgen Fotsch, Bernd Merling und Dietmar Rudolf.

Schlußwort eines Mannheimer Bürgers

Dass “DIE LINKE” Mannheim im letzten baden-württembergischen Verfassungsschutzbericht von 2009 auf Seite 249 [-> hier] unter Linksextremismus namentlich erwähnt wird und dass im Fall des Polizeibeamten Dietmar Rudolf ein Berufsverbot auch [-> Mitteldeutsche Zeitung] nicht greift, dies wundert nicht in einer gesellschaftspolitischen Situation, in welcher kritisch wachsame Bürger von SPD-Politikern in die rechtspopulistische Ecke gedrückt werden, wenn sie sich um den Schutz unserer Demokratie besorgt zeigen.
Allerdings bereitet der Gedanke, dass ein, für die linksextreme “DIE LINKE” kandidierender Polizeibeamter an einem Vortrag beteiligt gewesen sein könnte, in welchem Polizeibeamte scheinbar auf die Stufe mit Sachen gestellt werden, ein mehr als nur ungutes Gefühl. Solch ein Landtagskandidat oder gar Abgeordneter wäre nicht nur ein Hohn für Opfer von linksextremer Gewalt, sondern auch für unsere Demokratie.

Mannheim, den 30.06.2010, 17:05 Uhr

Aktualisierung am 19. November 2010 bzw. 28.10.2010

Der von Schoggo-TV kritiserte Kandidat der sogenannten Partei “DIE LINKE”, der Polizeibeamte Dietmar Rudolf, wird aus “persönlichen Gründennicht” nicht als Kandidat in Mannheim-Süd antreten. Seinen Platz wird Jutta Graf-Baier einnehmen, wie “DIE LINKE” bereits am 28.10.2010 mitteilte.

Hierzu: -> “DIE LINKE” - 28.11.2010 - Jutta Graf-Baier tritt im Mannheimer Süden für DIE LINKE an

Anhänge

1. Video der Splitterbombe 12. Juni 2010 in Berlin

Zurück in den Text -> Eine erlebnisorientierte linke Splitterbombe

2. Google Cache Screenshot der Seite [-> "DIE LINKE" Mannheim] mit Stand vom 19. Juni 2010 12:58:00 GMT.

Screenshot

Screenshot Google Cache Stand 19. Juni 2010: "DIE LINKE" Mannheim: Vortrag Extremismus und politische Gewalt

Zurück in den Text -> Der verschwundene Polizeibeamte im zersplitterten Vortrag der “DIE LINKE”

30. Juni 2010 | Von Wilhelm Entenmann | Kategorie Mannheim & Rhein-Neckar
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23 Kommentare
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  1. Interessant, mit welchen Themen sich die Linke beschäftigt:
    - Was ist überhaupt Gewalt?
    - Kann man linksmotivierte und rechtsmotivierte Gewalt vergleichen?
    Was wurde da diskutiert? Ging es darum, ob politisch motivierte (linke) Sachbeschädigung Gewalt darstellt?
    Oder ob es für das Opfer einen Unterschied macht, wer die Gewalt ausübt? Kann man Gewalt tolerieren, wenn Sie von links kommt?

  2. @Lars

    Hast Du jetzt rhetorische Fragen gestellt?

    Mmmh, so wie ich den Text des Vortrages verstanden habe, distanziert man sich bei der “DIE LINKE” von Gewalt, wobei wohl vorallem die körperliche Gewalt gemeint ist.
    Ich habe durch den Vortragstext auch zu verstehen gelernt, dass Linke humanitäre Ziele verfolgen und die Rechten nur destruktives Zeugs anstreben.
    In der aktuellen Situation sei (körperliche) Gewalt als Mittel zum gesellschaftlichen Umbruch wohl nicht angesagt, wenn allerdings die Zeit reif sei (revolutionäre Situation), dann schon.

    Ich frage mich jetzt nur, wer bestimmt, wann die Situation eines gesellschaftlichen Umbruchs vorliegt(?) und erinnere mich sogleich an jüngste Forderungen der “DIE LINKE” nach politischen Streiks (Generalstreik) etc.

    Der Text des Vortrages ist meines Erachtens ein Fall für den Staats-/Verfassungsschutz und es wundert mich nicht, dass “DIE LINKE” die Abschaffung des Verfassungsschutzes fordert.

    Bedauerlicherweise sind die öffentlichen Podiumsdiskussionen mit den Kandidaten zur Landtagswahl noch ein bisserl hin, sonst könnte man zeitnah den Kandidaten und Polizisten Dietmar Rudolf um eine Stellungnahme zum Thema bitten und ihn zugleich um seine Rolle bei der Erstellung des Vortrages fragen, speziell, warum dort (kurz nach seiner Nominierung) sein Namen aus der ursprünglichen Version verschwunden ist.
    Ich möchte von den anderen Parteien wissen, warum sie (in Einheitsfront mit der “DIE LINKE”) gegen Rechten den Mund aufbekommen und bei Linken so auffällig schweigen(?) - wäre doch mal ein Fall für Herrn Löbel, ne?

  3. In dem Fall nicht rhetorisch, denn so intensiv hatte ich mich mit der “Linke” nicht beschäftigt. So es “lediglich” um Gewalt gegen Sachen (=Sachbeschädigung) geht, sind genau die gleichen Fragen zu stellen.

    Meines Erachtens rechtfertigen irgendwelche “idealistischen” Ideen auch solches nicht, vor allem erst Recht nicht, wenn Sie nicht konform mit unserem Grundgesetz wären…

  4. Lars, Du legst, wie ich, die Messlatte für Gewalt sehr nieder an, wenn bereits Sachbeschädigung unter nicht zu tolerierende politische Gewalt fällt.
    In Berlin ist das Abfackeln von Autos und die Beschädigung der Wohnhäuser von Besserverdienenden (im dortigen Dialekt “Die Schwaben”, weil meist aus dem Westen) durch Linke zum Alltag geworden, wozu dem Berliner Polizeipräsidenten Glietsch 2008 nur einfiel, dass Porschefahrer ihre Autos halt nicht in Kreuzberg parken sollten [nachlesbar: -> Wikipedia].
    Aktuell werden Bundeswehrangehörige und deren Familien, die mit Afghanistan zu tun haben, von Linken belästigt und bedroht - auch dies ist Gewalt und die Politik schaut weg.

    “DIE LINKE” hat mit all dem, der Gewalt von Linken bzw. der Antifa, selbstverständlich nichts zu tun.

  5. Links-und Rechtsextremismus liegt immer im Auge des Betrachters. Wobei man sagen muss das beide Ausartungen darin gleich sind, das Gewalt der Mittelpunkt ist. Gewalt tritt dann immer ein, wenn der Sachverstand und die Sachlichkeit komplett abhanden kommt (gut trifft auch auf die CDU zu ;) ).

  6. @Wilhelm @Stefan Täge
    Tja, wenn die Argumente ausgehen, dann scheinen diese Leute anderweitig überzeugen zu wollen…

    Ich kann das sowieso nicht nachvollziehen, denn ich gehöre zu der Sorte Deutscher, die bei einer Demo auf dem Hauptbahnhof eine Bahnsteigkarte löst und vorher beim Versicherungsvertreter anruft, ob ich da auch versichert wäre…

  7. @Stefan

    Was, CDU? Droht der Niki jetzt schon mit der Sandschaufel? ;-)

    Vuvuzela Verbot

    Mit freundlicher Genehmigung von -> Papierzirkus

    PS: Was ist denn mit den Mannheimer Piraten(?), ich habe nur das Protokoll für die Nominierung, aber keines mit dem Ergebnis gefunden

    @Lars

    JA, ja, ja…, mich das völlig kirre, wie hier alles nach und nach demontiert und zerschlagen wird.

  8. @Wilhelm:
    Wehe, wenn er (der Teddybär) losgelassen ;-)

  9. Gewalt, egal von welcher Seite sie kommt, ist nicht legitim, sei damit nun “Links” oder “Rechts” gemeint.
    Was ich aber bisher nicht nachvollziehen kann ist, dass DIE LINKE und die sogenannte “linke Gewalt” gleichgesetzt werden (bitte korrigieren, wenn ich das falsch verstanden habe). Soweit ich das nun beurteilen kann ist die Ideologie, welcher hinter DIE LINKE steckt nicht zu vergleichen mit dem, was man im allgemeinen wohl unter linker Gewalt versteht, auch wenn der Begriff “links” bei beiden Gruppierungen erwähnt wird.
    DIE LINKE gründet ihr Gedankengut auf einer Art Sozialismus (ob das nun DDR-Erbe sein soll, oder eine Neu-/Weiterentwicklung (?) kann ich nicht beurteilen), während linke Gewalt sich immer gegen die staatliche Gewalt zu richten scheint und mit Sozialismus eigentlich weniger zu tun hat, sondern eher mit anarchistischen Anschauungen. Das eine ist eine wirtschaftlich geprägte Form, das andere eine politisch geprägte. So zumindest meine Auffassung zu dem Ganzen.

    Gruß, Lindi

  10. Hallo Lindi,

    also dass DIE LINKE und die sogenannte “linke Gewalt” gleichgesetzt werden wird in dem obigen Beitrag nicht behauptet.

    Die Intention des Beitrag ist

    a. auf die Relativierung linker Gewalt durch “DIE LINKE” in dem erwähnten und verlinkten Vortrag hinzuweisen - eine Relativierung, welche meines Erachtens eine Verharmlosung, wenn nicht gar Rechtfertigung linker Gewalt beim Vorliegen bestimmter, dabei von Linken selbst definierten Umständen/gesell. Situationen nach sich zieht.

    b. auf die Beteiligung des Mannheimer Polizeibeamten Dietmar Rudolf am besagten Vortrag hinzuweisen, dabei mit dem Vermerk, dass dieser kurz nach dem Vortrag zum Landtagskandidaten der “DIE LINKE” nominiert wurde und kurz darauf seine Beteiligung (also sein Namen) aus diesem Vortrag gelöscht wurde (siehe hierzu die aufgeführten Termine und der Screenshot aus dem Google Cache).

    …und sonst….?

    Ich erlaube mir auf eine 30-minütige TV-Sendung hinzuweisen, die kurz nach den “Maikrawallen” 2009 in Berlin-Kreuzberg gesendet wurde, wo 270 Polizeibeamte verletzt wurden.
    In der Sendung (3 Teile à jeweils ca. 10 Minuten) ist u.a. der “DIE LINKE” Bezirksverordnete Kirill Jermak zu Gast, welcher die Demo anmeldete und das Verhalten der Demonstranten z.T. rechtfertigt.
    Als zweiter Diskussionsgast ist Henryk Broder dabei, der das ganze Gerede über die antifaschistische Antifa irgendwann auf den Punkt bringt, wenn er sagt: “Die Antifa ist die FA.”, da sie sich im Prinzip wie die Straßen-SA vor 1933 verhält (Schlägertrupp) und einer antidemokratischen Partei den Weg ebnet.

    Links auf die drei Videoteile:

    -> Broder vs Jermak zu den Mai Krawallen, Teil 1

    -> Broder vs Jermak zu den Mai Krawallen, Teil 2

    -> Broder vs Jermak zu den Mai Krawallen, Teil 3

    „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus.
    Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

    Ignazio Silone (1900 – 1978), italienischer Sozialist - siehe -> Wikipedia

  11. @Wilhelm: Gute Frage mit dem Protokoll :D, habe mal nachgefragt wo es sich befindet. Und den Bezug auf die CDU meinte ich in Hinsicht auf Sachlichkeit und Sachverstand. Mir ist es noch nicht zu Ohren gekommen, das die CDU mit Steinen auf Demos geht ;). Andererseits war die CDU jemals auf einer Demo? Aber mir kommt gerade der Begriff “schwarzer Block” in den Sinn………gewisse Parallelen sind ja vorhanden :D

  12. @Stefan

    Warum wundert mich die Suche nach einem Protokoll bei den Piraten jetzt nicht besonders - das passt doch irgendwie in die Schublade “Chaoten”, ne? ;-)

    CDU bei n’er Demo(?), das ist tatsächlich schwierig.

    Ich erinnere mich nur an eine Gegendemo der Mannheimer Schülerunion beim Wahlkampfauftritt von Lafontaine am 29.08.2005 auf dem Mannheimer Marktplatz - zu jener Zeit ist der jetzige Kandidat Nikolas Löbel gerade aus dem Amt als Kreisvorsitzender der Mannheimer Schülerunion geschieden, aber sicherlich vor Ort zum demonstrieren gewesen.

    Löbel hätte demnach durchaus eine kämpferische Jugend hinter sich - ungefähr so wie Friedrich Merz, der sich mal als jugendlicher Mopedrocker aus Brilon outete [zur Story: -> Schoggo-TV]

    Ach ja, ein Videoclip (leider schlechte Qualität, da von mit n’er Photocam aufgenommen) von dem Moment, als Lafontaine die Schülerunion Mannheim begrüßt:

  13. Die CDUler fahren meist mit dem Mercedes zu einer Demo. Da der Mercedes leider nicht mitlaufen darf, fahren sie wieder heim, lernen die 10 Gebote auswendig, denn die vergessen sie ständig ;O)

    Jetzt oute ich mich mal als ehemalige JUZ-, Contra-N- und Old Vienna-Besucherin. Allerdings war ich dort nicht sehr aktiv, habe aber trotzdem einiges mitbekommen… die Demos gegen Rechts sind mir allerdings noch gut in Erinnerung. Nicht nur der Nik hat ne “bewegte” Vergangenheit ;O)

  14. @Gutemine
    als ehemalige JUZ-, Contra-N- und Old Vienna-Besucherin

    Dort, wo ich meine Jugend verbrachte, gab’s solche Läden auch und ich gehörte zum lebendigen Inventar.

    Als ich dann als Erwachsener nach Mannheim kam, interessierten mich solche Läden nicht mehr, denn:

    “If you are not a socialist by the time you are 25, you have no heart. If you are still a socialist by the time you are 35, you have no head.”
    Ein bekanntes Zitat, dabei fälschlicherweise Winston Churchill zugeschrieben, aber dennoch eine wahre Aussage.

    Manche Leute waren nie jung und sind dann gleich mit 25 in die CDU eingetreten. ;-)

  15. @Stefan Täge @Wilhelm
    also wenn das eine oder andere Protokoll mal nicht da ist, dann nennt man das Chaoten oder Piraten… das habe ich jetzt verstanden…

    Preisfrage:
    Wie nennt man das, wenn alle Protokolle verschwunden sind und immer nach einem Jahr wieder auftauchen?

  16. @Lars
    Preisantwort:
    Cpt. Kurz?

  17. @Wilhelm: das Protokoll ist beim Bezirksvorstand………von wegen Chaoten ;). Wir sind wohl die einzige Partei, die alles öffentlich kommentiert von der Kommunikation bis hin zu Programmen und Aktionen ;).

  18. @Wilhelm:
    möööööök falsche Antwort!

    Hier die Auswahlmöglichkeiten:
    a) Zufall
    b) Verfall
    c) Verwaltung

    Die Auflösung erfolgt nach den nächsten Landtagswahlen.

  19. AKTUALISIERUNG

    Report München vom 05. Juli 2010

    “Wie hält es “Die Linke” mit den Extremisten?”

    Das Video der Reportage gibt es auf -> dem Blog von Report München

  20. dem ist wohl nichts hinzuzufügen…

  21. @Lars

    Ich will mal behaupten, dass ich gut recherchieren kann, allerdings sind Reportagen nicht mein Stil.

    Ich überlege deshalb, ob ich mein Material nicht an Report München liefern sollte.

  22. AKTUALISIERUNG & ERGÄNZUNG

    Wie man in Aachen mit einem “rechten” Polizisten umgeht

    Polizeipresse Aachen 06.07.2010: -> Aachener Polizeibeamter an der Spitze des Pro-NRW-Kreisverbandes Aachen - Polizeipräsident Klaus Oelze bestürzt

    Aachener Nachrichten 06.07.2010: -> Polizeipräsident Oelze will rechten Beamten versetzen

    Junge Freiheit 09.07.2010: -> Polizist wegen Pro-NRW-Tätigkeit strafversetzt

  23. Aktualisierung am 19. November 2010 bzw. 28.10.2010

    Der von Schoggo-TV kritiserte Kandidat der sogenannten Partei “DIE LINKE”, der Polizeibeamte Dietmar Rudolf, wird aus “persönlichen Gründennicht” nicht als Kandidat in Mannheim-Süd antreten. Seinen Platz wird Jutta Graf-Baier einnehmen, wie “DIE LINKE” bereits am 28.10.2010 mitteilte.

    Hierzu: -> “DIE LINKE” - 28.11.2010 - Jutta Graf-Baier tritt im Mannheimer Süden für DIE LINKE an

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