Mannheim Kulturhauptstadt 2020

Mannheim will EU-Kulturhaupstadt 2020 werden und findet im Stadtteil Beyoglu in Istanbul kompetente Ansprechpartner. Kulturhaupstadt 2010 Istanbul berät Stadt Mannheim bei der Bewerbung zur Kulturhaupstadt 2020 und bei der Integration von unwilligen Zuwanderern.

Peter Kurz Gedächtnismoschee Mannheim

Peter Kurz Gedächtnismoschee Mannheim, 2020

Dialüg 2010

Man darf sie keinen Tag aus den Augen lassen, die Damen und Herren unserer Stadt. Kaum schaut man längere Zeit mal nicht auf die Internetseite der Stadt Mannheim bzw. verlässt sich auf eine allumfassende Berichterstattung des “Mannheimer Morgen”, da wird man beim zufälligen Besuch der städtischen Internetpräsenz von der Schlagzeile “Beyoglu: Istanbuls pulsierender Stadtteil” [-> Stadt Mannheim] überrascht. Eine hochrangige Delegation aus Politik, Wirtschaft und Kultur, bestehend aus Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz (SPD), Kanber Altintas vom Deutsch-Türkischen Wirtschaftszentrum [SPD-nahe -> AWO Mannheim] und Rainer Kern, der aufgrund der möglichen Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2020 [-> Stadt Mannheim] mitreiste, besuchte am 31. Juli Beyoglu [-> Wikipedia], einen zentralen Stadtteil von Istanbul, welche derzeit als eine von drei Kulturhaupstädten 2010 der EU [-> Wikipedia] amtiert [-> Istanbul 2010]. Man erfährt, dass Beyoglu, ebenso wie Mannheim, sehr stark von Zuwanderung geprägt sei, weshalb Konzepte der Integration und Bildung bei den Gesprächen im Blickpunkt gestanden seien und die Bewerbung von Mannheim als Kulturhauptstadt einen weiteren Schwerpunkt der Gespräche gebildet habe.

Kültürhauptstadt 2020

Konzepte der Integration und Bildung wegen starker Zuwanderung…, unbestätigten Gerüchten zu Folge soll Beyoglu ja wegen einer Flut von Christen aus Europa förmlich aus allen Nähten platzen und derzeit mit dem Problem integrationsunwilliger Katholiken zu kämpfen haben, welche partout den Bau einer Kathedrale und eines christlichen Kindergartens in Istanbul fordern. Da Mannheim ähnliche Probleme [-> Muslimischer Kindergarten in Mannheim] besitzt, dürfte unsere Stadt, auch dank der Bemühungen des Deutsch-Türkischen Wirtschaftszentrums, im Stadtteil Beyoglu in Istanbul einen kompetenten Partner gefunden haben.
Istanbul ist als EU-Kulturhauptstadt Vertreter des Nicht-EU-Landes Türkei und wenn die Stadt Mannheim ihren derzeitigen Kurs unter Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz beibehält, dann dürfte unsere Stadt 2020 die Stelle von Istanbul durchaus einnehmen und unserem OB eine Moschee zum Dank gewidmet werden können.

Mannheim, den 11.08.2009, 12:21 Uhr

Fotomontage Bildnachweis

[A] Wikipedia - “Mehter march” by Michal Manas

[B] Wikipedia - ” Nowy Meczet Istambul” by Radomil

[C] Schoggo-TV - “Schloss Mannheim” by Wilhelm Entenmann

11. August 2009 | Von Wilhelm Entenmann | Kategorie Mannheim & Rhein-Neckar
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3 Kommentare
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  1. Wie kann eigentlich “Istambul” EU-Kulturhauptstadt werden, ohne dass die Türkei in der EU ist? Und was ist der Titel eigentlich wert, wenn selbst Mannheim das mal werden soll? Ich habe hier den Eindruck gewonnen, dass Mannheim nur aus Dönerbuden, Stadtzügen mit aggressiven Migraten und Rest-Deutschen besteht, die bis 2020 bestimmt nicht ausgehalten haben werden. Oder? Ist das Kültür?

  2. @geisteswelt

    Danke, genau diese Fragen wollte ich evozieren. ;-)

    Die EU vergibt, was auch ich bislang nicht gewusst hatte, alle paar Jahre den Titel einer europäischen Kulturhauptstadt an ein Nicht-EU-Land - die Betonung liegt auf europäisch.
    Mal will da wohl halt potentielle neue Mitglieder anwerben (2008 Stavange in Norwegen, 2010 Istanbul in der Türkei - sonst bislang keine weiteren Städte von Nicht-EU-Ländern, auch nicht bis 2019 geplant).

    Über das kulturelle Niveau von Mannheim mag ich lieber schweigen. Als Zugezogener zieht man sich schnell den Ärger der gebürtigen, also türkischstämmigen Mannheimer an den Hals.

    Eines hast Du allerdings scheinbar übersehen, den Hinweis auf das oben verlinkte Dtw, das einen eigenen Artikel wert wäre.

  3. gern geschehen.

    DTW? Das scheinen Islamisierer zu sein und profitieren auch wirtschaftlich davon. Na ja, ist doch auch nicht s o ungewöhnlich?

    Ich wette die werden jetzt bei Euch die Minarette noch ein Stückchen höher bauen mit Blick auf die “Kulturhauptstadt”. Auch wenn es dann vielleicht doch eine größere Stadt werden sollte, werden sie das multikulturelle Stadtbild weiter aktiv prägen.

    Hier noch ein Hinweis, wie es in Deutschland abgeht. Evangelische Gemeinde will “Gemeindeleben” bekommen und wird deshalb orientalisch. Eigentlich keine schlechte Idee, aber der Gedanke einer Mission wird den Gutmenschen bestimmt nicht kommen, sondern sie werden das Christentum im koranischen Geistesleben integrieren und Dhimmis werden.

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