Muslime und Silvester

Zum Jahresschluss beschäftigt sich Schoggo-TV mit der weltbewegenden Frage, ob Muslime Silvester feiern dürfen und kommt dabei schlussendlich zum Schluss, dass Alfred Tetzlaff seinen Silvesterpunsch auch in diesem Jahr wieder alleine saufen kann und der Islam nichts mit dem Islam zu tun hat, weshalb der geplante Abschuss eines US-Flugzeuges nicht von einem Muslim begannen worden sein kann.

Systemfeuerwerk

Kein Weihnachtsgeschenk für Muslime: Systemfeuerwerk

Dinner for One an Weihnachten

Unter Bezug auf eine Schrift von Schwester Ratibah von der “Gemeinschaft friedliebender Gläubiger”, berichtete der sehr geschätzte Konblogger Karl Eduard unlängst darüber, dass es Muslimen verboten ist mit Christen Weihnachten zu feiern, ja, dass es diesen sogar nicht erlaubt sei, von Kuffar (islamischer Toleranzname für “Ungläubige”, i.e. “Christenschweine” und “Judenaffen”, Atheisten sowieso) Geschenke anzunehmen: “Das geht also auch so weit, dass wir keine Geschenke oder Glückwünsche annehmen dürfen, die bezüglich ihrer Feste sind.” [-> Bericht von Karl Eduard ebenda -> Schrift von Schwester Ratibah].

Muslime mögen also keine Weihnachten und zugehörige Geschenke der Kuffar nicht, ein Aspekt, den die christlichen Kirchen bei ihren nächsten weihnachtlichen Spendenaktionen für hungernde Kinder in islamischen Ländern in Afrika unbedingt beachten sollten und der auch bei einer möglichen Diskussion über ein Hartz-IV-Weihnachtsgeld [-> FOCUS Online] relevant werden könnte, wenn uns Schwester Ratibah so auf ungeahnte multikulturelle Sparpotentiale hinweist: Den Weihnachtsbraten wird der Kuffar alleine essen müssen, weil eben der Muslim eine fehlende Toleranz gegenüber dem Christentum aufweist und Berlins Innensenator Ehrhart Körting (SPD) in Sachen Integration [-> Welt Online] Lügen Taqiyya straft.

Bengalisches Licht ist für Muslime nicht

Böller und Bengalisches Licht sind für Muslime nicht!

(K)ein Herz und (k)eine Seele an Silvester

Weihnachten ist vorüber, es naht Silvester und auch dies gilt Schwester Ratibah als ein Fest der Christen, welches sich den Muslimen verbietet, ist doch u.a. das “Feuerwerk zum Neujahr (…) ein unislamischer Akt” (Schwester Ratibah).
Schwester Ratibah steht mit ihrer Einschätzung nicht alleine, auch die bekannten Prediger Pierre Vogel [-> Wikipedia] und Marcel Krass machen klar, dass, neben Weihnachten, Silvester von Muslimen zu meiden sei, da der Islam nur zwei Feste kenne: Idul-l-fitr (das Fest zum Abschluss des Fastenmonats Ramadan) und Idu-l-adha (das Opferfest zum Abschluss der Hadsch-/Pilgerzeit).

Silvesterpunsch, Bleigießen und Feuerwerk mit Böllern und Raketen, “Die Muslime in der BRD sind zwar formal ein Teil dieser Gesellschaft, sollten sich jedoch auf keinen Fall an den Feierlichkeiten der Nicht-Muslime beteiligen; dies ist aus islamischen Gründen verboten.”, so in einer Einladung der Islamischen Vereinigung Krefeld [-> hier] zu einer Anti-Silvesterveranstaltung [-> Einladung] mit Pierre Vogel.
Marcel Krass stellt in einer -> Videoansprache fest: “Wir müssen uns klar machen, dass Silvester ist ein Fest zu Ehren eines chritlichen Papstes, mit Traditionen von Götzendienern.”

Alfred Tetzlaff wird seinen Silvesterpunsch wohl auch dieses Jahr wieder getrost alleine saufen können.

The same procedure as every year: “Der Islam hat mit dem Islam nichts zu tun.”

Wir haben nun nicht nur gelesen, dass sich Muslime allgemein der Integration in die Kultur der “BRD” [sic!] widersetzen müssen, wenn diese dem Islam widerspricht, sondern im speziellen erfahren, dass Silvesterfeuerwerk, wie zum Beispiel Bengalisches Feuerwerk, von Muslimen nicht angerührt werden darf, weshalb der jüngst vereitelte Anschlag auf ein US-Passagierflugzeug [-> Welt Online] wieder einmal nichts mit dem Islam zu tun haben kann.
…warum allerdings die muslimische Ahmadiyya-Gemeinde [-> Wikipedia] Jahr für Jahr am Neujahrstag in vielen Städten die Straßen von Feuerwerkskörpern reinigt [z.B. in Mannheim: -> Mannheimer Morgen oder in Fulda -> Video], …auch im neuen Jahr wird der Islam wieder nichts mit dem Islam zu tun haben, na denn:
“Skål!” [Google Videos: -> Dinner for One]

Video: “Dürfen Muslime Silvester feiern?”
[Hinweis: Man beachte das "christliche Zeichen" auf der Brust von Marcel Krass!]

Video: “Aufräumen nach Silvester - Ahmadiyya Gemeinde in Fulda” (am 01.01.2008)

Mannheim, den 30.12.2009, 11:48 Uhr.

Bildnachweise

-> Wikipedia - “Firework fan cake 100 shots” by Marcus Rangell

-> Wikipedia - “Fireworks-transparent background” by Zanaq

30. Dezember 2009 | Von Kampfkuschler Walther | Kategorie Walther meint
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5 Kommentare
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  1. “Gemeinschaft friedliebender Gläubiger” - was für ein Hohn ! “Verein engstirniger Rektalfetischisten” würde besser passen auf so eine Geisteshaltung, aber das wäre ja ungehörig, und deshalb nenne ich sie auch nicht so.

    Aber die Logik ist schon phänomenal: weil ein frühmittelalterlicher Räuberhauptmann natürlich neben vielen anderen Sachen, die er hätte wissen müssen, nichts von unserer heutigen Zeit gewusst und sich - Entschuldigung, natürlich nicht er, sondern sein Chef Alaaf - daher zu gewissen Sachen nicht äußern konnte, sind sie verboten. Klingt irgendwie wie unsere Politriege: was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten!

    Da sind mir ja die Zeugen Jehovas noch sympatischer. Die kennen zwar offiziell auch eine ganze Menge Feiertage nicht, dürfen aber - auch ganz offiziell - den einen oder anderen Tag zum “Tag der Freude” erklären und mitfeiern. Noch nicht mal auf den Pragmatismus bringens die Musels. Widerlich!

  2. dürfen muslime silvester feiern ? also die symbolische vertreibung von bösen geistern mit lautem knall und gedöhns und krach.?
    pah.
    natürlich nicht ! das ist zwingend zu unterlassen. das symbolische vertreiben von bösen geistern mit lautem knall, gedöhns und krach aus europa . und das sich gegenseitig glück und frieden wünschen . das ist doch teufelswerk.

  3. @Gilbert

    “Danke!” für die Inspiration mit den -> Zeugen Jehovas. ;-)

    Logik: Ja der Allah bzw. der Kaufmann aus Mekka konnte eben nicht alles wissen, vitzliputzli führte hierzu unlängst einen neuen Beweis auf: -> Schwerer Ausnahmefehler im Koran entdeckt.

    @ostseestadion

    Das mit der Geisteraustreibung ist schon eine ganz üble Heidensache, weshalb die, unter Muslimen verbreitete -> Angst vor Dschinns und die Aufsuchung von islamischen Heilern zwecks Dschinnexorzismus [Videos auf YouTube weg bzw. nicht mehr auffindbar], dann wohl als islamisches Silvester zu werten sein dürfte.

  4. Das ist ja nicht der einzige schwere Ausnahmefehler. Die Gegend nördlich der arabischen Halbinsel, in Fachkreisen auch Europa genannt, wäre durch den Menschen wohl kaum in der sesshaften Weise besiedelbar gewesen, wenn nicht in Form von Bier und Wein alkoholische Desinfektionsmittel und haltbare Nahrungsformen zur Verfügung gestanden hätten. Ohne das Schwein als Proteinlieferant wäre es, allen blöden Unkenrufen von Vegetariern zum Trotz, auch ziemlich eng geworden. Dass man das als nomadisierender Kamel- und Ziegentreiber nicht weiß, ist wohl nicht weiter verwunderlich, aber dass die heute als “höchste Gelehrte” im Islam verehrten turbantragenden Barttäger immer noch diesen Verbotsunfug als allahliche Wahrheit verbreiten, statt das mal als Zeitpragmatismus zu betrachten und heute neu zu interpretieren, lässt sich wohl kaum anders denn als schwerer Geburtsfehler interpretieren: diese Leute sind offenbar ohne Gehirn geboren oder von Geburt an völlig verblödet, und mit ihnen alle, die das auch noch bierernst nehmen [ich kenne einige Moslems, die das nicht tun und da wesentlich pragmatischer rangehen. Die gehören natürlich nicht dazu].

    Kurzum: glauben darf jeder, was er will, besonders zu Hause (Art. X GG *), aber wenn sich der Glaube nicht der Realität anpasst, ist der Gläubige schlicht geistig behindert (Art. 1 GG **).

    Die Sache mit den Eskimos hat im Übrigen einen sehr sinnigen Hintergrund und ist nicht nur dort zu finden, sondern bei mehr oder weniger allen Jägergesellschaften. Der Genpool ist in den Gesellschaften einfach zu klein, und wenn man immer nur miteinander macht, stirbt so ein Clan nach einigen Generationen aufgrund der Anhäufung von Erbdeformationen aus. Freie Liebe ist für diese Leute eine Garantie für das langfristige Überleben und gesunde Kinder.

    *) Grundgesetz
    **) Gilberts Gesetz

  5. Da Muslime das ganze Jahr herumknallen, womit sie belegen, daß sie keine Muslime sind oder Islamisten oder koranische Analphabeten oder einfach nur Leute, die sich bemühen, bessere Muslime zu werden, sei ihnen diese Ausnahme huldvoll gestattet. Es kann ja auch keiner verlangen, daß sie sich beim Austreiben der bösen Geister auch noch beteiligen!

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