Neujahrsempfang Mannheim

Neujahrsempfang 2010 der Stadt Mannheim im Rosengarten mit Rede von Mely Kiyak und Zielen und Grundsätzen der Mannheimer Integrationspolitik ganz im Zeichen der Migration und Integration. Ob morgen wohl abermals viele Neubürgerinnen und Neubürger wegen einer fehlenden Deutschen Nationalkultur dem Ruf der Einwanderungsstadt Mannheim nicht folgen werden?

Glücksschwein aus Marzipan

Marzipanschwein: Grüß' Gott und viel Glück!

Einwanderungsstadt Mannheim
“Wem gehört die Stadt?”

Ganz im Zeichen der Migration und Integration wird der Neujahrsempfang der “Einwanderungsstadt” Mannheim, “in der aktuell 30 % der Bevölkerung einen Migrationshintergrund aufweisen” und deren Stadtgesellschaft  durch “kulturelle und religiöse Vielfalt” bestimmt wird, am morgigen Heilige Drei Könige Tag im Rosengarten stehen, wobei sich die “Stadt auf ihre Neubürgerinnen und Neubürger, die erstmals zum Empfang geladen sind” ganz besonders freut und dabei u.a. der Mannheimer Gemeinderat seine Ende 2009 verabschiedeten “Ziele und Grundsätze der Mannheimer Integrationspolitik” [-> Ratsinformationsdienst Mannheim] vorstellen und Frau Mely Kiyak [-> Wikipedia] die Rede “Das Leben der Anderen – Wem gehört die Stadt” halten wird [-> presse-service.de & -> Stadt Mannheim].

Mely Kiyak: Fehlende Nationalkultur

Ja, da wollen wir unserem Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz mal ganz viel Glück wünschen, dass morgen auch recht viele Neubürgerinnen und Neubürger seiner Einladung in den Rosengarten folgen werden:
Als im Januar 2009 die Stadt Mannheim zur zweiten Einbürgerungsfeier lud [-> Stadt Mannheim], folgten nach Angaben vom Mannheimer Morgen [-> hier] nur 70 von 497 (14%)  in Mannheim eingebürgerte Personen dem oberbürgermeisterlichen Ruf, während sich bei der dritten Einbürgerungsfeier im Oktober 2009 [-> Stadt Mannheim] sogar 70 von 322 (22%) geladenen stolze Neubürgerinnen und Neubürger [-> Mannheimer Morgen] im Heinrich-Vetter-Forum der Kunsthalle einfanden [erste Einbürgerungsfeier im Juli 2008 -> Stadt Mannheim und -> Mannheimer Morgen ohne Zahlen].

Im April 2008 forderte die morgige Gastrednerin Mely Kiyak die Deutschen zum Zeigen von mehr Nationalkultur auf, sei doch die “Integration nur dann möglich, wenn sich die Deutschen selbst stärker mit ihrem Land identifizieren” [-> Welt Online]. Wer sich die “Ziele und Grundsätze der Mannheimer Integrationspolitik” der Stadt Mannheim [s.o] angeschaut hat, der könnte wohl zum Schluss kommen, dass der Mannheimer Gemeinderat die Frage “Wem gehört die Stadt” bereits anderweitig beantwortet hat.

Mannheim, den 05.01.2010, 20:17 Uhr.

Bildnachweis

-> Wikipedia - “Marcipangris cropped” by Malene Thyssen

5. Januar 2010 | Von Wilhelm Entenmann | Kategorie Mannheim & Rhein-Neckar
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8 Kommentare
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  1. Was ist sie denn nun, die Mely Kiyak ? Deutsche oder Türkin ? Wikipedia und die Welt sind sich da wohl nicht so ganz einig.

    Egal. Mit Bekennen zur deutschen Nationalkultur hat sie Recht. Und wir sollten das tun, auch wenn wir dafür von der politisch korrekten Ecke als potentielle Nazis beschimpft werden. Lieber potentieller Nazi als vaterlandsloser Verräter !

  2. @Gilbert

    “Grüß’ Gott!”, Gilbert, an diesem herrlich kalten Tag der Heiligen Drei Könige, der bei uns noch ein Feiertag ist.

    Was ist sie denn nun, die Mely Kiyak ?
    Im Zweifelsfall immer an die -> Quelle gehen.

    Lieber potentieller Nazi als vaterlandsloser Verräter !
    Die Nazikeule verliert zunehmend mit jeder Benutzung an Wirksamkeit… .

  3. ->Quelle: steht da aber auch nicht genau. Hier gibt es genug Leute, die hier geboren und aufgewachsen sind und die Türkei trotzdem als ihre Heimat betrachten.

    “zweiheimisch” … Zwischen familiären Traditionen und gesellschaftlichen Vorurteilen gestalten sie ihre Lebensentwürfe.

    Letzten Endes ist es genau das, was mich zunehmend auch sehr kritisch gegen Deutschtürken oder Türkdeutschen oder wie immer man sie auch nennen sollte, werden lässt: es geht ihnen nicht darum, die Zuwanderer, wenn sie denn tatsächlich hier eine neue Heimat haben wollen, in unsere Traditionen einzuführen, sondern um den umgekehrten Prozess, das Erzwingen der Akzeptanz auch von Alien-Traditionen, die hier nicht hinpassen. Kritik = gesellschaftliches Vorurteil - wie einfach die Welt für diese Leute doch ist !

  4. Da fällt mir nur noch das Lied der Seeräuberjenny zu ein.

    Lotte Lenya Singing “Seeräuber Jenny”

  5. “Grüß Gott, alle beienand” “forderte die morgige Gastrednerin Mely Kiyak die Deutschen zum Zeigen von mehr Nationalkultur” Doch wehe, die Deutschen tun das, so fängt das Geschrei der Linken wieder an.

  6. @Gilbert
    das Erzwingen der Akzeptanz auch von Alien-Traditionen, die hier nicht hinpassen.

    “Yep!”, was sich auch darin ausdrückt, dass man bei Personen wie Mely Kiyak gerne von “Brücken(-bauern) zwischen den Kulturen” spricht. “Brücken zwischen” meint etwas anderes als “Brücke in/nach”.
    Ich habe gestern bei der bPaP im Volksvisionsempfänger (die bPaP hat noch so ein Ding) einen Bericht über eine Einwanderungsfeier in den USA gesehen…, dort ist man stolzer US-Amerikaner mit Tränen in den Augen und einer Flagge in der Hand.
    Anmerkung: Zunehmend ärgert mich auch der Begriff “Migrant”, wo doch jeder weiss, dass bei all den Berichten über Probleme etc. eigentlich nur Türken und (zunehmend) Araber gemeint sind.

    @Karl Eudard
    Da fällt mir nur noch das Lied der Seeräuberjenny zu ein.
    Mannheim als Hure, die ihren eigentlichen Geliebten verrät(?), da könntest Du recht haben.

    @anaximander
    “forderte die morgige Gastrednerin Mely Kiyak die Deutschen zum Zeigen von mehr Nationalkultur”
    Ich hänge hier gleich noch einen Kommentar mit Berichten über den gestrigen Neujahrsempfang an - wie es ausschaut ist es dort etwas anders verlaufen.

  7. AKTUALISIERUNG bzw. ERGÄNZUNG

    Berichte über den gestrigen integrativen Neujahrsempfang der Stadt Mannheim

    1. Die Rede von Mely Kiyak in der Frankfurter Rundschau
    -> Anders leben: Wem gehört die Stadt?

    2. Ein Video bericht vom RNF Fernsehen, man beachte das schmucke Frauenkleid am Anfang und das spanische Feigenblatt am Ende (die Deutschkurdin Mely Kiyak gibt’s dazwischen):
    RNF 06.01.2010: -> Neujahrsempfang in Mannheim

    3. Der offizielle Bericht der Stadt Mannheim
    Stadt Mannheim 07.01.2010: -> Neujahrsempfang der Stadt Mannheim 2010

    4. Mehrere Artikel im heutigen Mannheimer Morgen (nur temporär komplett online, danach im Abo-/Kundenarchiv)

    4.1 Ein Artikel, der über die Rede von Mely Kiyak berichtet:
    Mannheimer Morgen 07.01.2010: -> Die Stadt mit den Migranten teilen

    4.2 Ein Artikel, der über die Ehrung von engagierten Migranten berichtet:
    Mannheimer Morgen 07.01.2010: -> Hilfe bei der Integration

    Anmerkung zu 4.2: Mannheim hat übrigens eine -> Arabische Schule

    4.3 Ein Artikel über eine Modenschau
    Mannheimer Morgen 07.01.2010: -> Arabische Gewänder und indonesische Tänze

    Anmerkung zu 4.3: Modenschau im Einheitslook gibt’s täglich rund um den Marktplatz.

    4.4 Ein Artikel über “Künste”, i.e. Kampfsport und Rapmusik
    Mannheimer Morgen 07.01.2010: -> Kampfsportler lassen Atem stocken

    4.5 Ein Artikel über einen Ausbildungsberuf
    Mannheimer Morgen 07.01.2010: -> Frisur aus dem Stand

  8. Eigentlich wäre alles ganz einfach, wenn sich Leute wie Kiyak oder Ötzdemir vor ihre ethnische Bagage stellen und sagen würden

    “Schaut her ! Ich spreche Deutsch, ich halte mich an die Grundregeln, ich gehe auf die Leute zu, und ich nehme die gebotenen Chancen wahr. Und deshalb geht es mir besser als so manchem Urdeutschen. Das könnt ihr auch, wenn ihr wollt!”

    Statt dessen muss man sich im eigenen Land inzwischen als “Deutschstämmiger” beschimpfen lassen! Soll die eigenen Städte einer inkompatiblen Fremdkultur überlassen! Soll Verständnis für Sozialflüchtlinge anderer Länder heucheln, die außer an Sozialleistungen an nichts interessiert sind!

    Im Mordversuch Westergaard beeilen sie die Kuscher in den Medien, eine “Wertedebatte” loszutreten, die letztendlich unsere Werte in den Staub tritt. Wenn man berücksichtigt, dass die Mörder aus Gegenden kommen, in denen die Leute weder wissen, wo Dänemark liegt, noch überhaupt je mitbekommen würden, was da in einem Provinzblättchen passiert ist, dass muslimische Schüler unter Anleitung von staatstürkischen Predigern auch hier ganz offen Morddrohungen vor laufender Fernsehkamera von sich geben (wenn man die vielleicht auch nicht in jedem Fall Ernst nehmen muss), wäre es Zeit, statt solcher sinnloser und erbärmlicher Debatten klipp und klar festzustellen, dass wir uns bereits in einem Partisanenkrieg befinden, der auf unserem Boden ausgetragen wird, und entsprechend zu reagieren. Statt dessen läuft mal wieder allgemeines Körperöffnungskriechen bei Vorzeigenichtdeutschstämmigen. :evil:

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