Notfallseelsorge für Muslime

Die Evangelische Akademie der Pfalz in Speyer bildet seit 2008  in Zusammenarbeit mit dem Mannheimer Institut für Integration und interreligiösen Dialog e.V. islamische Krankenhaus- und Notfallseelsorger aus.

Notfallseelsorge: Bald in Grün mit Halbmond?

Notfallseelsorge im Einsatz: Bald auch mit grüner Jacke und einem Halbmond auf dem Auto?

Muslime haben halt auch eine sensible Seele

Glücklich, wer den Begriff nur aus Meldungen im Radio, Fernsehen oder in den Zeitungen kennt: Notfallseelsorger, welche ihre Arbeit nach meist tödlichen Ereignissen noch vor Ort leisten, wenn sie Verletzten, Hinterbliebenen oder Einsatzkräften ihren seelischen Beistand geben [-> Wikipedia ]. Die Notfallseelsorge basiert, wie auch die Krankenhausseelsorge [-> Wikipedia ], auf dem christlichen Menschen- und Weltbild (”Ich bin für Dich da.”) und wird von den beiden christlichen Kirchen allen Menschen ungeachtet ihrer Weltanschauung zur Verfügung gestellt.
Manchmal, wenn man von einem “Ehrenmord” hört oder liest, wird dabei auch berichtet, dass ein Notfallseelsorger zur Betreuung der Hinterbliebenen zum Einsatz gekommen sei. Da “Ehrenmorde” [-> Wikipedia ] eigentlich nur in muslimischen Familien vorkommen, fragt man sich in solchen Momenten wohl zu recht, inwiefern die christliche Notfallseelsorge mit dem Menschen- und Weltbild des Isalms (”Unterwerfung”) kompatibel ist, um bei solchen Einsätzen den hinterbliebenen Seelen der Muslime [-> Wikipedia ] Beistand und Trost spenden zu können.

Kernpunkte: Religiöse und kulturelle Unterschiede

Am 09.10.2009 sendete das lokale Rhein-Neckar-Fernsehen RNF im Rahmen seiner Reihe “Zur Sache” eine Diskussion zum Thema “Islamische Notfallseelsorge: Wer hilft bei Unfall oder Krankheit”, in welcher sich der DRK-Landesbeauftragte für Notfallnachsorge in Rheinland-Pfalz, Heiner Butz, der Caritas Direktor Mannheim, Franz Pfeiffer, und der Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog, Talat Kamran, im gemeinsamen Dialog gegenübersaßen.
Im Verlauf der Diskussion, deren Video online bislang nicht verfügbar ist [-> RNF Zur Sache], erfuhr der, um die Seelen seiner muslimischen Mitbürgerinnen und Mitbürger besorgte Mannheimer, dass es bereits seit 2008 ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Akademie der Pfalz und dem Manheimer Institut zur Ausbildung von islamischen Krankenhaus- und Notfallseelsorgern gibt, wobei “das Rad nicht neu erfunden, sondern die islamische Seelsorge in Anlehnung an die christliche Seelsorge vermittelt [wird]. Die religiösen und kulturellen Unterschiede sind dabei Kernpunkte [-> Mannheimer Institut].”

Im Kern findet Schoggo-TV die Ausbildung von islamischen Krankenhaus- und Notfallseelsorgern gut, denn scheinbar kann im Trauerfall nur das seelsorgerische Menschen- und Weltbildkommando “Unterwerfung!” muslimische Hinterbliebene von der Verwüstung von deutschen Intensivstationen [ -> Berliner Morgenpost] abhalten.
Muslime haben halt ganz spezielle sensible Seelen… .

Mannheim, den 03.11.2009, 12:31 Uhr.

Bildnachweis

-> Wikipedia - “Notfallseelsorge im Einsatz” by Zombi - Sven Rüding

3. November 2009 | Von Wilhelm Entenmann | Kategorie Mannheim & Rhein-Neckar
Tags: , , ,

12 Kommentare
Hinterlassen Sie einen Kommentar »

  1. Na meinst Du, den Familien tut das nicht in der Seele weh, wenn sie Tochter oder Frau ermorden müssen? Aber watt mutt, datt mutt, wie der Prophet so schön sagt. Da müssen sie durch, widerwillig, mit Gewissensbissen und Seelenpein aber zum Besten der Erschlagenen. Da kommt der Seelsorger, der tröstet, gerade richtig.

  2. Ich erinnere in diesem Zusammenhang mal an -> diesen Beitrag, in dem sich ein Muslim über den unverschämten Rassismus deutscher (christlicher) Ärzte ereifert, wenn diese sich weigern, an vorsätzlicher Verstümmelung männlicher Kinder (=Beschneidung) teilzuhaben.

  3. Ja soetwas denken sich sensible, christelnde Gutmenschen aus. Hört sich gut an, aber nur selten bekommt man zu hören, was daraus wird, - abgesehen von den pauschalen Sprechblasenerfolgsmeldungen für die Presse. Realität für den “Akutseelsorger” nach einem muslimischen Frauenmord dürfte die Erfahrung sein, dass das Opfer eh eine Schlampe gewesen wär und es nicht anders verdient hätte. Mit sozialpädagogischem Blabla dürfte man nur weiter “provozieren”. Erst gestern einen Kulturbereicherer mit seiner Frau auf dem Bürgersteig erleben dürfen. Die Frau ist da nur eine Art Vieh. Da braucht man sich keinen Illusionen hinzugeben.

  4. Deutschland bekommt dank eines Gerichtsentscheides Massenzuwanderung aus der Türkei - da werden die Notfallseelsorger massenweise Arbeit bekommen.
    Schön, das steigert das Bruttosozialprodukt…

  5. Ich habe mir den Link von anaximander angeschaut - und ungefähr so viel verstanden wie ein normaler Student im 1. Semester Sozialpädagogik in einer Vorlesung über Elliptische Funktionen und Modulformen (im Klartext: ich konnte erkennen, dass es sich offenbar um deutsche Worte handelt, habe aber keine Schimmer, über was die Juristen da faseln). Kann mir das mal einer erklären ?

  6. In Zukunft dürfen alle Türken ohne Visum nach Deutschland reisen

  7. Nee, det mein ick nich ! Aber watt soll dat Gefasel von “Aussicht auf Erfolg”, “nicht mutwillig” und “Besuch bei die Mischpoke für Dienstleistungen zum empfangen” ?

    Der Rest der Biologie ist mir schon klar: die grauen amerikanischen Eichhörnchen verdrängen seit einiger Zeit unsere roten, der fernöstliche Marienkäfer macht dem hiesigen den Garaus, und die Türken ersetzen die Deutschen.

  8. …letztere wandern aus und lassen sich in der Schweiz nieder, die alsbald aus allen Nähten platzt, weil die Obertrottel in der Politik die Infrastruktur - Straßen, Schienen, Schulen, Energieerzeugung, Wohnungsbau - nicht an die Zuwanderung anpassen wollen.

  9. “Besuch bei die Mischpoke für Dienstleistungen zum empfangen”

    => Dauerbesuch in Deutschland, Sozialhilfe total und dauernd sich beklagen, dass in Türkei alles besser ist? Der Typ hat ja für seine erste Instanz Prozeßkostenhilfe beantragt, welche er jetzt wahrscheinlich bekommen wird. Was das für ein Klientel ist, wird auch bei diesem PI-News-Beitrag deutlich:

    http://www.pi-news.net/2009/08/tuerken-beklagen-benimmregeln-in-botschaft/

  10. Nun mal nicht gemein werden ! Ich war nur am Eiger und am Matterhorn und bin hinterher sehr brav wieder nach Hause gefahren. Ich bin damit an der Überbevölkerung völlig schuldlos und habe mein Bestes zur Vermeidung beigetragen.

  11. Du hättest ruhig bleiben können: die Schweiz braucht intelligente Einwanderer

  12. [Schoggo-TV Moderation: Kommentar von "Zungenschlag" wegen beleidigendem Inhalt und/oder fehlendem Bezug zum Thema gelöscht.]

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar abgeben zu können.