Schweinegrippe in Mannheim?

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Während sich die ganze Welt vor dem Ausbruch der Schweinegrippe fürchtet und Wissenschaftler über den genauen Infektionsweg  noch zu rätseln scheinen, hat die Bevölkerung von Mannheim wohl dank einer vorrauseilenden Vorsichtsmaßnahme einer Bäckerei-Kette voll Schwein.
“Liebe Kunden, unsere Brötchen, Laugenartikel, Brote und süßen Teilchen enthalten garantiert keinerlei Produkte vom Schwein”, verkünden kleine Plakate einer bundesweit tätigen Bäckerei-Kette an deren Filiale am Marktplatz in Mannheim. Für den gesundheitsbewussten Mannheimer ein wichtiger Hinweis, weshalb dieser wohl auch in türkischer Sprache abgedruckt ist.
Wer nun behaupten mag, dass es sich bei dem Hinweis um eine Art der vorrauseilenden Unterwerfung vor dem Islam bzw. der Anpassung unser kurpfälzischen Lebensart an islamische halal Ernährungsvorschriften handelt, der muss sich Islamophobie vorwerfen lassen. Da die zitierten “süßen Teilchen” im Allgemeinen kein Schwein enthalten, muss es sich bei der Maßnahme der Bäckerei-Kette logischerweise um eine gut gemeinte Prävention vor der Schweinegrippe handeln, weshalb wir im nun auch den Überträger der Schweinegrippe identifiziert haben dürften: “Schinkencroissant!”

Mannheim, den 27.04.2009, 15:14 Uhr.

27. April 2009 | Von Wilhelm Entenmann | Kategorie Mannheim & Rhein-Neckar
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17 Kommentare
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  1. Das Wort für Brot “Ekmek” kannte ich schon. Aber dass Brötchen “Bröcin” heisst, gibt mir doch zu denken.
    Na, wenn dass mal nicht ein eindeutiges Zeichen für die gelingende Integration ist!

  2. @heryk
    Ich muß mich an dieser Stelle zunächst noch bei unserem Außenreporter Eichbaum für dessen Bröcin-Tipp bedanken, Danke!

    Mir sind in den letzten Wochen noch mehr von solchen Zeichen türkischer Landnahme bzw. freiwilliger Anpassung in Mannheim aufgefallen, welche so zahlreich und allgegenwärtig sind, dass man sie fast übersieht bzw. als normal betrachtet.
    Ich werde diese in lockerer Folge dokumentieren.

  3. Und wird man in Deutschland schon vor den Kadi gezerrt, wenn man den Namen der Bäckerei verrät?

  4. Das nächste ist dann wohl ein Schild an der Stadtgrenze: “Dear voyager, you are entering Mannheim, a town guaranteed do have no german inhabitants”

  5. Das ist genauso wie mit den Gummibärchen, die kein Fett enthalten 8)

    PS: Jetzt fängt das hier auch noch an mit diesen lustigen Quizfragen aus dem Privatfernsehen 8)

  6. Das gleiche übrigens auch an etlichen Brezelständen, besonders an denen in der Nähe des Marktplatzes. Ich habe mal eine Verkäuferin (die offensichtlich aus Osteuropa war) darauf angesprochen. Der hat das auch nicht so recht gepasst, sie hat aber auch deutlich gemacht, dass sie lieber nichts zum Chef sagen wollte.

    Schade, dass Mannheim so den Bach runtergehen muss.

  7. @Gilbert
    Ein Bekannter erzählte mir gestern, dass seine Tochter in London ein Buch über Deutschland ausfindig gemacht habe, in welchem Türkisch (neben Deutsch) als Landessprache angegeben sei… .

    @Falk
    Okay, fettfreie Gummibärchen, aber sind die auch ohne Schweinsgelantine?
    Das ist doch die eigentliche Quizfrage! ;-)

    @vaterrhein
    Oh, danke für den Tipp, ich werde mir auch mal die Brezelstände näher anschauen.
    Ich habe auch schon ein oder zwei Läden in den Seitenstraßen ausgemacht, welche ihre Waren nicht in deutscher Sprache kennzeichneten (was sie meines Wissens eigentlich nicht dürfen).

  8. OffTopic: Was ist mit Kewil passiert?

  9. @6.Wilhelm: Das wäre dann so wie Han und Kantonesisch in China, wobei die jeweiligen Volksgruppen sich oft ebenfalls nicht verstehen, weil einer des anderen Sprache nicht beherrscht. Unser Geschäftspartner meinte damals, wenn man schon chinesisch lernen würde, dann jedenfalls nicht die Version, die allenfalls von 60-80 Millionen Chinesen gesprochen wird. So werd’ ich’s auch mit diesem - wie heißt das ? Türkitsch ? - halten.

  10. @ Gilbert
    So werd’ ich’s auch mit diesem - wie heißt das ? Türkitsch ? - halten.

    Du lebst in Deinem Ostfriesland in einem Wolkenkuckucksheim!
    Komme mal in unser Istanbul an Rhein und Neckar und versuche Dich im Jungbusch, in bestimmten Teilen der Innenstadt und in der Neckarstadt-West ohne Türkisch “durchzuboxen”.

  11. @Wilhelm:

    Du lebst in Deinem Ostfriesland in einem Wolkenkuckucksheim!

    Genau ! Ich hätte mir auch nie träumen lassen, dass sich das kulturelle Leben mal auf dem Land abspielt und man in eine Stadt wie eure muss, um mal die Provinz kennen zulernen.

    Deutsche Städte besuchen ? Tagsüber mag das ja noch gehen, aber was sagte neulich ein deutscher berliner Rentner im Fernsehen ? Wenn er abends auf die Straße gehen muss, dann nur mit aufgeklapptem Taschenmesser in der Hand. Man sollte auf die Alten hören ! Die haben mehr Erfahrung als wir !

  12. @ Gilbert

    So gesehen bin ich in Mannheim wohl ein provinzieller Rentner(?).

    Ich ziehe nach Ostfriesland, werde wieder jung und lebe unbeschwert in einer kulturell hochwertigen Umgebung.

  13. @ Wilhelm

    Mal ganz offen und ohne verlogene ‘political correctness’. Wenn mir so ein Trupp türkischschnabbelnder wichtigtuerischer Schnauzbartträger oder dessen Pendant in modischer Sackkleidung mit Mumps-Accessoirs begegnet, kann ich nur sagen: diese Leute sind mit zuwider, und zwar mir ganz persönlich. Dass selbst die verlogenen Statistiken nicht verschweigen können, dass ein Drittel bis die Hälfte dieser Leute obendrein vom Staat verköstigt werden und trotz dicker Autos noch Hartz-IV in den Hintern geschoben bekommen, hebt meine Stimmung nun ganz und gar nicht. Ob der Rest tatsächlich Steuern zahlt, darf man aufgrund der politischen Türkophilie vermutlich durchaus auch in Zweifel ziehen.

    Diese Leute sprechen nicht wie wir, sie essen nicht unsere Speisen, sie trinken nicht unsere Getränke, sie gehen nicht in unsere Restaurants (außer zum Kloppen in die Discos), und bei allen Gelegenheiten, die mit unserer Kultur zu tun haben, wie Konzerte, Theater, Museen, Sehenswürdigkeiten, Zoos usw. sucht man sie vergebens. Diese Leute vertreten nicht nur eine andere Kultur, sie vertreten eine mit unserer absolut inkompatible Kultur, und ich kann sie beim besten Willen nicht als Mitbürger betrachten und finde, sie sind in ihrer Heimat besser aufgehoben als hier. Aber das ist meine ganz persönliche (und etwas höflich ausgedrückte) Meinung, und jeder muss mit sich selbst ausmachen, was er davon hält.

    Historisch gesehen hat so eine Situation, wie sie hier derzeit gewaltsam von der Politik durchgedrückt wird, im Grunde immer in einer gewaltsamen Auseinandersetzung geendet. Inkompatible Kulturen auf engem Raum gehen einander an den Kragen, ob man sich da nun bei uns umschaut oder bei den Türken in Bezug auf deren Umspringen mit den Armeniern oder Kurden. Ich glaube nicht, dass es diesmal anders verläuft. Tendenzen wie zunehmende Sozialprobleme und Gewaltbereitschaft auf allen Seiten sind bereits vorhanden, ob man nun auf deutscher Seite die Rechten oder die linken Chaoten nimmt. Fragt sich nur, ob die Meute politisch von der Leine gelassen wird oder der Bürgerkrieg spontan geprobt wird. Ich habe da jedenfalls keine allzu rosigen Ansichten von der Zukunft, aber das darf natürlich auch wieder jeder mit sich selbst ausmachen.

  14. @ Gilbert
    Was könnte/soll ich Deiner deutlichen Analyse noch hinzufügen?

    Ich merke lediglich, dass ich mit meiner Ironie an deren Grenzen stoße.
    Es sind deutliche Worte nötig.

    NACHTRAG: Letzte Woche bin ich mit einem Bekannten durch die Quadrate in der westlichen Unterstadt gegangen. Wir wurden ohne Grund frech angemacht. Hätte ich ebenso geantwortet, dann wäre es mit Sicherheit zu einer Schlägerei mit einer Bande von jungen Machotürken gekommen. Der Deutsche muß die Klappe halten, weil er ja einsichtiger ist bzw. zu sein hat. Ich bin beides satt, diese frechen türkischen Siedler in Manneim und daß man sich dank Rotgrünrot von diesen türkischen Besatzern beschimpfen lassen muß.

  15. Ich habe die Halal-Brezeln gefunden:

    ->hier

    Man verwendet nicht nur kein Schweinefett, sondern lehnt dies “strickt” ab.

  16. Ein strickender Bäcker, schau an, schau an. Naja, wenn’s Brezeln sind, wird’s schon stimmen.

    Ob das Türkisch stimmt, weiß ich nicht, aber dieser bretzelstrickende Becker hatt wohl Problehme mitti doitsche Rächtschraibunk.

    @.Wilhelm: leider sieht es ja inzwischen in jeder deutschen Großstadt so aus. Wenn man Glück hat, erwischt man mal eine Dönerbude oder eine türkenbetriebene Trinkhalle, dessen Inhaber halbwegs freundlich ist, aber ich habe den Eindruck, auch das wird weniger. Immer öfter wird man da auch als Kunde angemuffelt.

  17. [...] gesellt, welche von Schoggo-TV zutiefst verachtet und fortan gemieden werden. Ja, das Schreiben und das Lesen, ist nie mein Fach gewesen, singt der Zigeunerbaron [...]

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