Sultan Ulusoy bezahlt Foto bei Druckerei Uyan
Die Wahlplakate der Mannheimer Bundestagskandidatin Sultan Ulusoy können in Mannheim hängen bleiben! Kurz vor Ablauf der heutigen Frist, welche Sultan Ulusoy am vergangenen Freitag bei einem Vergleich mit der Druckerei Uyan am Landgericht Mannheim gesetzt wurde, bezahlte ihre Anwältin Aynur Özcan 2.000 Euro an den Rechtsanwalt Martin Kuhr der Druckerei Uyan Mannheim, womit die Nutzungsrechte an dem Foto, das die Uyan Druck & Desing GmbH Mannheim für die Einzelkandidatin anfertigte und professionell digital überarbeitete, nun endlich an die Kandidatin überging, welche zuvor den Korrekturabzug des Porträtbildes widerrechtlich für die Herstellung ihrer Wahlplakte bei einer anderen Druckerei nutzte.
Hätte Sultan Ulusoy die ursprüngliche Rechnung über 600 Euro für das Foto der Druckerei Uyan bezahlt, so wäre es nicht zu der nun beglichenen, dabei weitaus höheren Vergleichsumme gekommen. Bei Nichteinhaltung der heute auf 17 Uhr gesetzten Frist, hätte die Bundeskandidatin eine Strafe von 3.000 Euro an die Staatskasse und 2.000 Euro an die Druckerei Uyan entrichten müsen. Alternativ hätte die Einzelkandidatin ihre Wahlplakate abhängen oder das darauf verwendete Foto überkleben müssen, wobei die Druckerei Uyan dann vielleicht leer ausgegangen wäre.
Gute Arbeit will bezahlt werden
Zahlt sie oder zahlt sie nicht…, bis zuletzt lagen die Nerven in der Redaktion von Schoggo-TV blank, als uns gegen 14:30 Uhr ein Anruf von Oral Uyan aus der Druckerei am Luisenring 34 in 68159 Mannheim erreichte: “Frau Ulusoy hat bezahlt!”
“Das größte Ritual ist Arbeiten”, wirbt die Mannheimer Einzelkandidatin auf ihren Wahlplakaten für sich, weshalb es wohl nur recht ist, dass der Diplom-Medieninformatiker Oral Uyan von der “Kommunikations-Journalistin” Sultan Ulusoy nun für sein Ritual seine 1-A Arbeit bezahlt wurde.
Unsere Frage, was Oral Uyan jetzt mit dem Geld anfangen wird, beantwortete seine Schwester Irem Uyan scherzhaft damit, dass ihr Bruder bei der Bundestagwahl 2013 kandidieren und mit dem Geld seinen Wahlkampf finanzieren solle.
Wir würden uns wünschen, dass Oral Uyan, wie bereits Sultan Ulusoy zuvor, die für eine solche Kandidatur notwendige deutsche Staatsangehörigkeit erwerben würde, denn auch diese hätte er sich redlich verdient.

Diplom-Medieninformatiker Oral Uyan mit dem Lohn seiner 1-A Arbeit
Urheberrecht am Foto: Wilhelm Entenmann, Mannheim. ![]()
Mannheim, den 22.09.2009, 22:20 Uhr.







Ich sehe da nur 1.500 Flocken. Oder hat man den Rest auf “türkische Art” geregelt?
Mal abgesehen von der finanziellen Kriminalität der U. (wo hat die denn plötzlich das Geld her ? Ist sie eine notorische Betrügerin, die zahlen könnte, es aber des Betrugs willen nicht tut ? Oder stecken da andere Geldgeber dahinter und die U. ist nur eine bezahlte Marionette bei der Wahl ? Beides eigentlich Fälle für die Justizvbehörden) - stellt das Foto nicht einen mindestens genauso großen Betrug dar ? Mir kommt das so vor wie die berühmten Urlaubskataloge mit wunderschönen Betonburgen an irgendeinem Strand - und wenn man hinkommt, ist da nur eine Baustelle übelster Sorte. Vor Gericht bekommt man da in der Regel Recht, wenn man Schadensersatz für den Betrug einklagt. Ist das Foto nicht auch vorsätzlicher Betrug und damit ein Fall für den Staatsanwalt ?
Das Land wird immer merkwürdiger: Plaste oder Autobahn sind rechtsextrem-rassistische Begriffe, aber Fotomontagen zur Erschleichung finanzieller Vorteile durchaus legitim. Um mich mal auf einen anderen Beitrag zu beziehen: Juristen und Angehörige einiger anderer mit denen kooperierender Berufe (Anfangsbuchstaben J., P.) gehören offensichtlich tatsächlich einer anderen ethnischen Gruppe von Menschen an, so dass “Scheiß..” in der Tat rassistische, aber aus der Sicht anderer Ethnien völlig korrekte Einlassungen sind.
“womit das Urheberrecht an dem Foto, das die Uyan Druck & Desing GmbH Mannheim für die Einzelkandidatin anfertigte und professionell digital überarbeitete, nun endlich an die Kandidatin überging”
Das stimmt so nicht. Rechtlich gesehen, bleibt das Urheberrecht durchaus beim Fotografen/Künstler. Der Kunde erwirbt nur bestimmte Verwertungsrechte in einem vorab bestimmten Rahmen. Geht die tatsächliche Verwendung über diesen vereinbarten Rahmen hinaus, hat der Urheber weiterhin Anspruch auf Unterlassung, z.B. wenn jemand in einem Fotostudio Passfotos hat machen lassen und diese dann ohne Vereinbarung für die eigene Website verwendet:
http://www.telemedicus.info/urteile/Gewerblicher-Rechtschutz/Urheberrecht/10-LG-Koeln-Az-28-O-46806-Berwerbungsfotos-im-Internet-urheberrechtswidrig.html
@Falk
“Danke!”, ich habe das korrigiert, es lautet jetzt “womit die Nutzungsrechte an dem Foto, das die Uyan Druck & Desing GmbH Mannheim für die Einzelkandidatin anfertigte”
Gilbert
Auch ich frage mich, dabei gemeinsam mit Gläubigern von Frau Ulusoy, woher sie das Geld für den bisherigen Wahlkampf hat - soll sie doch im Dezember 2005 den Offenbarungseid geleistet haben.
Wer den Eid geleistet hat, darf doch eigentlich sieben Jahre lang keine größeren Rechtsgeschäfte tätigen, oder?
In Folge lässt sich fragen, weshalb so jemand überhaupt zugelassen werden konnte… .
Ich habe gerade die folgende Meldung gefunden:
…keine Rede davon, dass Uli Walter nicht kandidieren dürfte.
Ich werde die Punkte Finanzierung und Zulassung gerne näher thematisieren, sobald hierzu näheres bekannt geworden sein sollte.
Gilbert, es gibt noch gute Juristen… .
@Faber
Ich sehe da nur 1.500 Flocken.
Drei Möglichkeiten:
1.) 500 Euro gingen für die Nutzuungsrechte des obigen Fotos noch vor dessen Herstellung an den Fotografen, da Herr Uyan seine Rechnungen im Voraus begleicht.
2.) Ein Finanzbeamter lauerte dem Geldboten auf, als dieser die ursprünglich 2.000 Euro an Herrn Uyan überbrachte.
3. ) Ein 500 Euro-Schein rutschte beim Fotografieren hinter einen anderen, was der Fotograf erst zu Hause bemerkte.
Ja, dürfen solche Leute nun kandidieren oder nicht ? Ich hätte nicht übel Lust, nach der Wahl Strafanzeige wegen Wahlfälschung zu erstatten und entsprechende Nachrichten, dass Wahlen in der BRD massiv manipuliert werden, zu verbreiten. Dürfte vermutlich besonders gewisse Herren in Afrika und im Nahen Osten interessieren, die sich immer das blöde Geschwafel von hier anhören dürfen. Es lebe die freiheitlich korrupte Grundordnung !
4.) Möglichkeit , eine “Flocke” hat sich aufgelöst und ist als Seifenblase zerplatzt - wobei ich dem Fotografen die erste von Herzen gönne! :-))
Da hast du meine volle Zustimmung, Gilbert. Korruption und Eigenmächtigkeit der sogenannten Demokraten wohin der Blick auch fällt
@Iris
und ist als Seifenblase zerplatzt
Nicht “ist” sondern “wird”, dabei am 27.09. in einer Größe/Höhe von ca. 150 cm.
XD - wie immer, treffend “analysiert”…;.))