Sultan Ulusoy und die SPD in Mannheim

Ganz Mannheim möchte derzeit wissen, wer ist diese Sultan Ulusoy, die auf ihren Wahlplakaten das große Ritual Arbeiten anmahnt und dabei auf eine Suche bei dir selbst verweist. Auch Schoggo-TV hat sich auf die Suche gemacht und dabei versucht herauszufinden, was die Kandidatur von Sultan Ulusoy bedeuten könnte. Bei der einst großen Partei der Arbeit scheinen wir fündig geworden zu sein, könnte Sultan Ulusoy doch Stefan Rebmann, dem Direktkandidaten der SPD Mannheim, kräftig in die Parade fahren: Die Migranten kommen!
Aktualisierung (19.09.2009, 00:30 Uhr): Bitte beachten Sie unseren neusten Artikel mit Video “Sultan Ulusoy vor Gericht in Mannheim”; -> Link zum Artikel.

Sultan Ulusoy Mannheim

Wahlplakat von Sultan Ulusoy Mannheim

Sultan Ulusoy verzaubert Mannheim

Schoggo-TV hat bereits über Sie berichtet, die mysteriöse Frau, deren Wahlplakat seit einiger Zeit in allen Straßen von Mannheim zu sehen ist und dort mit Sprüchen wie “Suche bei Dir selbst” und “Das große RITUAL ist Arbeiten” die Blicke der Wähler auf sich zieht: Frau Sultan Ulusoy aus Mannheim, welche 2004 bei der SPD erfolglos für den Gemeinderat Heidelberg kandidierte und sich bei der Bundestagswahl 2009 als Einzelkandidatin um das Direktmandat des Wahlkreises 275 Mannheim bewirbt [-> unser Artikel].

“Was Du suchst wirst Du finden”, verspricht Sultan Ulusoy auf dem Wahlflyer auf dem Blog ihrer Homepage www.sultanulusoy.de und tatsächlich fanden viele Suchende bei Schoggo-TV den kurzen Artikel über die ehemalige SPD-Kandidatin, in welcher unsere Redaktion noch bis gestern scherzhaft eine Art “Mannheimer Horst Schlämmer” gesehen und dabei 18% der Erststimmen prognostiziert hat.
Heute möchte Schoggo-TV seine Meinung zu Sultan Ulusoy korrigieren, denn im Gegensatz zu Horst Schlämmer ist Sultan Ulusoy tatsächlich wählbar und könnte dabei sogar einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis bei der Vergabe des Direktmandats des Wahlkreises 275 Mannheim nehmen.

Die SPD Mannheim muss um das Direktmandat bangen

Gerhard Schröder 2005 mit SPD-Kandidaten in Heidelberg

Lothar Mark (1. v.l.), Stefan Rebmann (4. v.r.), Lothar Binding (2. v.r.) mit Gerhard Schröder (3. v.r.) 2005 in Heidelberg

Stefan Rebmann ist nicht Lothar Mark

Der jetzige Bundestagswahlkreis Mannheim (Wahlkreis 275)  [->Wikipedia] ist schon immer eine Hochburg der SPD gewesen, woran sich auch nach dessen Zusammenlegung mit dem früheren Wahlkreis Mannheim II [-> Wikipedia] nichts geändert hat. Der Mannheimer wird als SPDler geboren, aber es wird nicht nur daran gelegen haben, dass sich Lothar Mark seit 1998 viermal in Folge das Direktmandat sichern konnte. Lothar Mark besitzt in Mannheim einen sehr hohen Bekanntheitsgrad und ist wegen seinem bürgennahen Engagement weit über die Parteigrenzen hinaus sehr beliebt.
Bei der Bundestagswahl 2009 wird Stefan Rebmann der Direktkandidat der SPD in Mannheim sein, nachdem der gebürtige Heidelberger 2005 im Wahlkreis Bruchsal-Schwetzingen [-> Wikipedia] von den Wählerinnen und Wählern gnadenlos abgewatscht wurde. Stefan Rebmann ist in der Mannheimer Bevölkerung aus verständlichen Gründen kaum bekannt und konnte hier bislang nur wenige Beliebheitsheitspunkte sammeln.

Leihstimmen haben ausgeleiert

Die SPD kann nicht davon aussgehen, dass ein Großteil der Wählerinnen und Wähler, welche ihre Zweitsstimme den kleineren Parteien, wie z.B. FDP, DIE GRÜNEN oder der sogenannten “DIE LINKE” geben, ihre Erststimme automatisch dem Direktkandidaten der SPD “leihen” werden könnten.
Bei der Bundestagswahl 2005 errangen DIE GRÜNEN 10,84% der Zweitstimmen und ihr Direktkandidat 5,8% der Erststimmen, die FDP 9,95% Zweitstimmen zu 4,6% Erststimmen und “DIE LINKE” 6,62% Zweitstimmen zu 6,3% Erststimmen. Da “DIE LINKE” derzeit bundesweit zulegt und sich deren Wählerschaft in Mannheim scheinbar der Abgabe ihrer Erststimmen für den Genossen der SPD verweigert, dürften dem relativ unbekannten SPD-Direktkandidaten Stefan Rebmann auch hier entscheidende Stimmen abgehen.

Es ist zusätzlich damit zu rechnen, dass Wählerinnen und Wähler von Kleinstparteien (z.B. Piratenpartei, Tierpartei), die keinen Direktkandidaten nominiert haben, ihre Ersttimme an Sultan Ulusoy vergeben könnten.

Wahlplakat Sultan Ulusoy

Wahlplakat Sultan Ulusoy

Die Multikultifalle der SPD

Die SPD hat sich in den letzten Jahren massiv für die politische Partizipation von Menschen mit Migrationshintergrund stark gemacht und sich damit auch ein großes Wählerpotential unter wahlberechtigten, speziell türkischstämmigen Migranten erarbeitet.
Mit der Kandidatin Sultan Ulusoy tritt dem Mannheimer SPD-Kandidaten Stefan Rebmann nun eine engagierte Deutschtürkin gegenüber, welche das große türkische Wählerklientel der SPD bei der Erststimmenabgabe in zwei Lager spalten dürfte. Dummerweise wird sich die SPD bzw. Stefan Rebmann im Wahlkampf nicht gegen Sultan Ulusoy stellen können ohne sich dabei nicht der Gefahr aussetzen zu müssen, dass man etwas gegen Ausländer haben könnte.

Nur noch eine kleine SPD-Randnotiz

Gestern schickte Schoggo-TV eine Email  an Herrn MdB Lothar Binding (SPD) - welcher 2004 im Bundestagswahlkreis Heidelberg [-> Wikipedia] sein Direktmandat verlor und nur noch über die Landesliste in den Bundestag einziehen konnte - mit der wir seine und die Position der SPD zu Frau Sultan Ulusoy für die Öffentlichkeit klären wollten [-> zum Emailtext]. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Lothar Binding [s.o. im Bild neben Bundeskanzler Gerhard Schröder] hat geantwortet, aber einer Veröffentlichung widersprochen, schade!

Am 27. September 2009 wird unsere Erststimme an Sultan Ulusoy gehen!

Mannheim, den 02.09.2009, 13:28 Uhr

Bildnachweise

Wahlplakat Sultan Ulusoy am Alten Messplatz in Mannheim, fotografiert von “Eichbaum” alias “Das Auge”

Gerhard Schröder am 05.09.2005 in Heidelberg von Wilhelm Entenmann, -> zum Fotoalbum

2. September 2009 | Von Kampfkuschler Walther | Kategorie Mannheim & Rhein-Neckar
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16 Kommentare
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  1. Sultan Ulusoy Kandidatin aus Mannheim bei der Bundestagswahl 2009

    [...] Bitte beachten Sie unseren Nachfolgeartikel über Sultan Ulusoy und die SPD Mannheim. Sultan Ulusoy [...]

  2. Hallo Herr Entenmann!
    Ihre Position für Sultan Ulusoy überrascht mich jetzt aber ein bißchen.
    Ich hätte nicht gedacht, daß ausgerechnet sie sich für eine Türkin ausprechen.

  3. @Bernd Krüger

    Ich möchte meine (taktische) Position mal so erklären:

    “Ich freue mich aufrichtig, dass die Migranten- und Integrationspolitik der SPD selbstständige Früchte zu tragen beginnt, welche diese Partei nun wohl auch selbst ernten und genießen werden darf.”

    Alles klar?

  4. Es ist schön, dass du dich freust, Wilhelm - und vor allem, dass sich Leute finden, die dir dein Freuen glauben. Selig sind die…

  5. Ich freu mich auf den Wahltag; ich bin gespannt, wie das Ergebnis der Erststimmen in Mannheim aussieht. Unabhängige Kandidaten findet man nicht oft.

  6. @anaximander
    DIe SPD wird mir meine Freude über Migranten, welche ihnen politische Konkurrenz machen, glauben müssen, was die Freude verdoppelt! ;-)

    @Eichbaum
    Unabhängige Kandidaten findet man nicht oft.
    Stimmt! Eine bundesweite Liste gibt es -> hier.

    Übrigens, das -> Willi Weise Projekt ist sehr interessant. Als ich das dortige Video zum Thema gesehen habe, ist mir nicht nur klar geworden, für was die Erststimme von den Grundgesetzvätern eigentlich gedacht gewesen ist (Verhinderung der Macht einer Partei!), sondern dass die Parteien mit ihren Kandidaten für das Direktmandat diesen Gedanken (und somit das Grundgesetz?) unterlaufen haben.
    Das Video (4.27 Min.) kann auch direkt auf YouTube -> hier angesehen werden.

  7. Herr Entenmann, die Grundgesetzväter bauten unzählige Sicherungsmechanismen in unser Grundgesetz, um die zweite Republik nie wie Weimar untergehen zu lassen. Und unsere Republik wird sicher anders untergehen als die andere. Aber Atatürk hätte damals nie für möglich gehalten, dass es das ferne Deutschland einmal als eine Bundesrepublik geben könnte, in die man Agenten so einfach bis in die politische Führung würde einschleusen können. Die Grundgesetzväter haben vermutlich versagt.

  8. @Haus ohne Hüter

    Dass in Deutschland eine türkische Infiltration der Politik abläuft, steht für mich spätestens seit der Sportpalastrede von Erdogan in Köln außer Frage [Link: -> Das sagte Ministerpräsident Erdogan in Köln], nachdem mir dies bereits vorher wegen der DITIB, die in Deutschland die meisten Moscheen betreibt und selbst der Religionsbehörde in Ankara untersteht [die wenigsten Deutschen wissen dies] bewusst geworden war.

    Allerdings bin ich der Meinung/Einschätzung, dass man einen Staat besser infiltriert, wenn man dazu bestehende Institutionen un Organisationen (u.a. Parteien wie die SPD) nutzt, welche nicht auf das Engagement fremder Mächte hinweisen, da dies nach Außen für den Bürger nicht deutlich wird.

    Dass hinter Sultan Ulusoy mehr bzw. etwas anderes stecken könnte, möchte auch ich nicht länger bezweifeln.
    Allerdings hat der Bürger bei einer Einzelkandidation (ggf. gar bei einer Migrantenpartei) immer noch die Möglichkeit zu einem “Nein” - bei der Infiltration von Organisationen (s.o.) hat er hierzu keine Möglichkeit.

    Hinweis: Ich möchte auf einen interesanten Kommentar in dem ersten Beitrag zu Sultan Ulusoy hinweisen, den dort ein türkischstämmiger Mitbürger hinterlassen hat: -> zum Kommentar

  9. [...] Sultan Ulusoy wurde heute Vormittag auf dem Alten Messplatz in der Neckarstadt-West in Mannheim von der Polizei wegen einem Strafbefehl verhaftet. [...]

  10. So wird Wahlkonkurrenz aus dem Wege geräumt.

  11. Zu -> dem Kommentar hier und ff sowie hiesigen Kommentaren

    Es ist absurd diese Dame als Handlangerin der Türkei zu interpretieren. Die “Ulusoys” und damit meine ich DIE, also ein Clan aus der Nachkommenschaft von Bektash Wali und sind somit Aleviten - wie diese Dame auch.

    Pharmazeutisch-KFmännische Angestellte (PKA) ist die neue Bezeichnung für Apothekenhelferin. Es wundert mich wieso eine ehemalige Berufsberaterin das nicht wissen konnte? Oder ist diese Berufsberaterin genausoviel Berufsberaterin wie die Ulusoy Übersetzerin ist??

    Das was mich an dieser Dame so sehr ärgert ist, dass Sie neben den “asozialen Türken” den weiteren Türkenstereotypen “dumm” bedient und im weiteren auch “Gaunerin” oder “Hochstaplerin” nachdem sie unter freiem Himmel verhaftet wird.

  12. P.S.: Wenn die türkische Infiltration dieses Landes von Personen im Format einer Sultan Ulusoy geschieht, dann würde ich an Ihrem intellektuellen Format zweifeln; wohlgemerkt, ich verabscheue ihre antitürkische und antimuslimische Hetze finde sie aber raffiniert und geritzt. Aber wenn diese Frau die Bestätigung Ihrer türkischen Verschwörung ist, dann bedaure ich meine Selbstüberschätzung bei der Beurteilung der Humanen Intelligenz des Machers dieser “Weltnetzseite”

  13. Unter “türkischer Infiltration” verstehe ich eher so Gestalten wie Cem Özdichdochselbst oder C. Roth.

    Die Hetze, wie du sie nennst, ist wohl auch durchaus gegenseitig. Im Ruhrgebiet mehren sich Klagen von Lehrern über türkische Kinder, bzw. deren Tagesablauf. Die Eltern schicken ihre Kinder nach der nun nicht gerade kurzen täglichen Schulzeit in der Regel noch mehrere Stunden in die Moschee. Durch die totale zeitliche Überforderung sind die schulischen Leistungen völlig daneben, was uns die türkischen Infiltranten im obigen Sinn immer als Diskrimierung durch Deutsche verkaufen. Ich Wirklichkeit ist offenbar die muslimische Gehirnwäsche und Aufhetzung gegen Deutsche, wie wir wissen, meist durch das türkische Religionsministerium (laizistischer Staat ! Was für eine Lachnummer !) organisiert, wichtiger als Lernen und Integration. Vermutlich werden die Eltern sogar dazu gezwungen, so mit ihren Kindern umzugehen.

    Da sich das nicht bessert, sondern eher verschlimmert, wunderst du dich da noch über die Meinung “Islam sollte verboten werden, Türken gehören in die Türkei.” ? Dass man da als Deutsch-Türke oder türkischer Deutscher (oder wie willst du dich bezeichnen?) dann manchmal zwischen den Stühlen sitzt, bleibt eben nicht aus. Gruppenhaftung nennt man das wohl.

  14. @Irfan Sekerci
    Der Reihe nach…:

    Ich musste Ihren Kommentar, der jetzt oben unter 11. steht, erst freischalten, da dieser wegen des eingefügten Links im Spamfilter gelandet war - bevor hier jetzt Zensurgerüchte o.ä. aufkommen.

    Ich behaupte bzw. interpretiere hier nichts (”Handlangerin der Türkei”), ich schreibe und berichte diesbezüglich nur, was ich im Internet gefunden habe.
    “Pharmazeutisch-KFmännische Angestellte (PKA)”, ich habe ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Beraterin in den 80er Jahren tätig gewesen ist - manchmal ändern sich Bezeichnungen, gerade im beruflichen Bereich. Aber dies ist schlussendlich nicht mein Fachgebiet, weshalb ich nichts behaupten mag und auf Dritte verweise.
    Aber dies sind für mich unwichtige Punkte.

    “die türkische Infiltration dieses Landes”, da stecken andere Leute dahinter, die nicht in der Öffentlichkeit erscheinen.
    Jene, welche wir in der Öffentlichkeit erleben, sind meist nur Werkzeuge, ob dabei nun willige oder unabsichtliche Handlanger sei dahingestellt

    Das, was ich hier tue bzw. schreibe ist das Resultat dessen, was ich in gut fünfzehn Jahren in Mannheim erleben durfte. In den 80er Jahren und auch in meiner Mannheimer Anfangszeit hatte ich noch eine andere Sichtweise (Wähler der Grünen, Gutmensch, Multikuli toll, Islam sehr interessant), zumal ich von Erstberuf Sozialarbeiter gewesen bin und zunächst die typische naive Gutmenschenbrille trug.
    Aber es waren auch gerade meine beruflichen Erfahrungen, welche mich, neben meinen privaten Begegnungen, zu einer Änderung meiner Einstellung gegenüber Türken und Muslimen veranlasst haben.
    Zu anderen Migrantengruppen hat sich meine Meinung ides nicht geändert, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich mich diesen nie negative Erfahrungen machen musste.
    Durch meinen früheren Beruf gewann ich aber auch Einblick in die sogenannte “Integrationsindustrie” und wer dort (soziale Wohlfahrtsverbände) im Hintergrund die Fäden zieht bzw. wie die Vernetzungen, auch die politischen, geknüpft sind. Viele dieser Fäden führen bzw. enden in Ankara, Stichwort die dortige “staatliche Religionsbehörde”.
    [Bei Gelegenheit sollte ich mein diesbezügliches Wissen zur Anfertigung eines Mannheimer Organigramm nutzen.]

    Allerdings würde ich ein, wie von Gilbert oben zitiert “Türken gehören in die Türkei” nie so undifferenziert unterschreiben.
    Jede/r Migrant/in die/der von sich sagen kann “ich bin stolz ein/e Deutsche/r zu sein”, die/der ist mir willkommen [zum Verständnis bitte -> dies hier lesen].

  15. Um Letzeres auch noch mal klarzustellen: jeder verdient seine persönliche Chance und soll sie auch bekommen. Ich bewerte jeden nach seinem persönlichen Auftreten, und ich kenne viele nette Leute und treffe auch häufig auf neue Zufallsbekanntschaften, die keinen deutschen Hintergrund haben. Allerdings ist es eben aufgrund negativer Erfahrungen so, dass gewisse Ethnien nicht mehr den grundsätzlichen Vertrauensbonus besitzen, die man Fremden eigentlich gegenüber an den Tag legen sollte. Die Reserviertheit lässt sich leicht überwinden, aber sie ist eben gewissermaßen als Selbstschutz grundsätzlich erst mal vorhanden.

    Es gibt aber genug Türken, die vermutlich außer kurzer Urlaubsaufenthalte die Türkei nie richtig gesehen haben, aber Stein und Bein behaupten, die Türkei sei ihre Heimat und nicht Deutschland, vielleicht sogar deutsche Staatsbürger werden und bei Befragung dann offen zugeben, sie bräuchten aus wirtschaftlichen Gründen nur den Schein, ansonsten ginge ihnen Deutschland am Arsch vorbei. Diese Türken, und es gibt gewisse Gründe, davon auszugehen, dass es sich hierbei um die Mehrheit handelt, gehören aus meiner Sicht in die Türkei und nicht hierhin.

  16. @Gilbert
    die Türkei sei ihre Heimat und nicht Deutschland, vielleicht sogar deutsche Staatsbürger werden
    Bingo!
    Eines von vielen Erlebnissen:

    Wilhelm zu Serap: “Du bist wie die Neslihan hier geboren?”
    Serap zu Wilhelm: “Nein. Aber ich habe wie mein Mann die deutsche Staatsangehörigkeit. Man wäre ja blöd, wenn man auf die finanziellen Vorteile verzichten würde. Ich bin und bleibe eine Türkin.”

    Wilhelm zu Neslihan: “Hast Du auch den deutschen Pass?”
    Neslihan zu Wilhelm: “Nein. Aber ich bin als Deutsche in der Neckarstadt geboren und aufgewachsen und mehr Mannheimerin als du.”

    Serap mag die Neslihan nicht so sehr, wie ich dies inzwischen weiss, da Neslihans Eltern Kurden sind - was jetzt aber ein anderes Thema wäre.

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