Türken in die Türkei

Dipl.-Soz.-Päd. (in spe) Walther will in die Türkei

Cem Özdemir träumt wohl auch den Traum von der Rückkehr der Türken in die Türkei, welchen in Deutschland junge Türken mit Studium bereits jetzt in die Tat umsetzen möchten.
Er hat kühne Träume, der “anatolische Schwabe” Cem Özdemir, welcher nach der Ausbildung zum Erzieher und späterem Studium der Sozialpädagogik zum grünen Vorzeigeobjekt in Sachen Integration von Türken und türkischstämmiger Bundeskanzler in spe avancierte. Wie der “Mannheimer Morgen” jüngst berichtete [-> hier], habe das Integrationswunder Cem Özdemir kühne Träume: “In 20 Jahren haben wir eine grüne Bundeskanzlerin - und ich berate die türkische Regierung, wie sie ihre Probleme mit der deutschen Minderheit an der Mittelmeerküste in den Griff bekommt.”

Der Türke packt die Koffer
Da sich unsere Redaktion beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass sich autochthone Deutsche freiwillig zum Leben und Arbeiten in der Türkei niederlassen könnten, ist uns schnell klar geworden, dass Cem Özdemir wohl nur türkischstämmige Deutsche bzw. Türken mit deutschem Pass gemeint haben kann, welche in 20 Jahren der türkischen Regierung Integrationsprobleme bereiten könnten. Träumt hier etwa ein studierter Sozialpädagoge mit Migrationshintergrund (”Ihr braucht mich!”) und dem berufsbedingten Hang zur Selbstüberschätzung  (”omnipotente Diletanten”) einen Traum, welchen sich selbst der gern karikierte Ausländerfeind [Video: "Der Türke kann die Koffer packen", -> hier] nicht zu träumen wagt?
Eine aktuelle Studie Futureorg Instituts für angewandte Zukunfts- und Organisationsforschung besagt, dass 38,5 Prozent der türkischstämmigen Akademiker nach ihrem Studium Deutschland den Rücken kehren und in die Türkei auswandern möchten, da sie in der Bundesrepublik ein fehlendes Heimatgefühl verspüren würden  [-> "Exodus zum Bosporus" oder -> "Auswandern in die Heimat"], womit der studierte “anatolische Schwabe” mit seiner geplanten Beraterfunktion berufliche Weitsicht beweist.

Mannheim, den 21.04.2009, 09:54 Uhr.

21. April 2009 | Von Wilhelm Entenmann | Kategorie Gesellschaft & Soziales
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8 Kommentare
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  1. Nein, nein! Das war doch ganz anders gemeint vom Türkschwäble!

    In 20 Jahren werden wir eine ein grünes Kopftuch (Türban) tragende Bundeskanzlerin haben, vermutlich Esra oder Sümeyye Erdogan. Der kleine, wohlhabendere Teil der deutschen Restbevölkerung wird in geschützten Ghettos an der türkischen Mittelmeerküste angesiedelt, während der in der “Westtürkei” ( ehem. BRD) verbleibende, verarmte Teil die rechtlose Minderheit bildet und ein ähnliches Schicksal wie die Armenier, Aramäer und “Bergtürken” (Kurden) zu befürchten hat.
    Herr Özdemir wird im Auftrag der türkischen Regierung den Restdeutschen die Notwendigkeit einer von ihnen zu entrichtenden Sondersteuer (Djizya) erläutern, die für die Erhaltung der Umwelt leider absolut unumgänglich sei.

  2. @ Heryk
    Du solltest realitätsnahe Zukunftsromane schreiben. ;-)

    …und aus dem Hermannsdenkmal wird eine Gedenkstätte für die Turkmanen, welche im Jahr 632 v. Moh. im Turkomoner Wald dem römischen Imperium eine entscheidende Niederlage beibrachten. :-)

  3. In 20 Jahren sitzt Cem an Fritzens statt hoch zu Roß Unter den Linden.

    Ich glaube nicht, daß der Alte Fritz dann noch mag…..

  4. @BUNDESPOPEL

    Cem?

    Nix “Cem!”, in zwanzig Jahren wird unter den Linden die Büste mit den Brüsten der dann ersten -> türkischstämmigen Frauenministerin Kader Loth stehen. ;-)

  5. Kader Loth ? Sapperlot ! :-)

  6. @Gilbert

    “Yep!”, die Kader, welche uns bereits hier im Video ihr exzellentes Wissen über Polititten bewiesen hat.

    (Sind so viele herrliche Themen und ich habe weder Muse noch Zeit zum Bloggen.)

  7. In der Tat, man muss nicht alles wissen ! Wenn man z.B. nicht weiß, wann Goethe seine Faust gemalt hat, kann man das locker mit der Kenntnis, wer Beethovens Neunte war, ausgleichen.

  8. @Gilbert
    In der Tat, man muss nicht alles wissen!

    Nein, man braucht überhaupt nichts zu wissen, denn das Universum expandiert, wie uns der kleine Woody Allen hier im Video in Zusamenhang mit seinen nicht gemachten, weil wegen der Relativität überflüssigen Hausaufgaben klar macht. Wissen ist relativ, es lohnt sich langfristig überhaupt nicht!

    Allerdings hat der erwachsene Woody Allen später seine frühere Aussage relativiert:
    “Wenn das Universum expandiert, warum kann ich keinen Parkplatz finden?”

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