Videoüberwachung Mannheim
Wissen DIE GRÜNEN Bürgerrechtler in Mannheim überhaupt, was in den Straßen von Mannheim abgeht? Die grüne Forderung nach Entfernung nicht exsistenter Hinweisschilder zur Videoüberwachung lässt an bürgernaher Ortskundigkeit außerhalb des Rotweingürtels zweifeln. Die Videoüberwachung in Mannheim muss bleiben und ausgebaut werden, auch wenn dies die Mulitikultistatistik verunschönen sollte, denn auch Sicherheit und körperliche Unversehrtheit sind Bürgerrechte.

Offline: Videokamera am Marktplatz Mannheim
Fahndung: “Jacke beraubt und Kiefer gebrochen”
Die Polizei Mannheim wendet sich mit einem aktuellen Zeugenaufruf an die Bevölkerung, nachdem am vergangenen Sonntagmorgen ein 55-jähriger Mann, der sich in Begleitung von zwei Bekannten befand, vor der Mannheimer Abendakademie im Quadrat U 1 von einem jugendlichen Randalierer verprügelt und ausgeraubt wurde: “Bei dem Täter soll es sich laut Angaben der Zeugen um einen etwa 18-19 Jahre alten Türken handeln. Dieser hatte kurze schwarze Haare und trug eine dunkle Jacke und helle Hose.” [-> Polizeipresse Mannheim]
Sehr wahrscheinlich wird die Fahndung nach dem gesuchten Täter irgendwann ohne Ergebnis eingestellt und sein Opfer auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verzichten werden müssen. Anders würde die Fahndung vielleicht verlaufen, wenn die Tat auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Mannheimer Hauptbahnhof begannen worden wäre, da dies der einzige Ort in Mannheim ist, welcher von Videokameras überwacht wird. So gab es Anfang Dezember 2009 zwei Prozesse [Darstellung laut Anklagevorwurf: Fall 1 -> Landgericht Mannheim und Fall 2 -> Landgericht Mannheim], bei welchen die Angeklagten (alle mit Migrationshintergrund) dank der Videoüberwachung vor dem Hauptbahnhof überführt werden konnten [Prozessbericht: -> Mannheimer Morgen].
Nachdem die meisten Videokameras in Mannheim Anfang 2008 abgeschaltet wurden, soll nun auch der Willy-Brandt-Platz vor dem Mannheimer Hauptbahnhof von den dortigen Videokameras befreit werden, wenn es denn nach dem Willen der DIE GRÜNEN in Mannheim gehen sollte, welche ihr Ansinnen mit Bürgerrechten begründen. Ein Ansinnen, welches im Nebeneffekt wohl auch die Kriminalitätsstatistik von unschönen statistischen Ausreißern des längst gescheiterten grünen Multikultiprojektes befreien würde.

Psychologische Abschreckung: Abgeschaltete Videokamera in Mannheim
Die Täter: Bürgerrecht auf Prügel
Von Juli 2001 bis Ende 2007 wurden in Mannheim die Kriminalitätsschwerpunkte Neckartor, Marktplatz, Paradeplatz und Hauptbahnhof mit insgesamt acht Videokameras überwacht, welche dort zu einer signifikanten Senkung (Halbierung!) der Kriminalität im öffentlichen Raum führten und dabei auch keine Verlagerung der Kriminalität in anliegende Gebiete zu verzeichnen war. In einer 2002 durchgeführten Umfrage sprachen sich 84% der Mannheimer für die so erfolgte Videoüberwachung aus. Da aber eine Videoüberwachung nur ab einer bestimmten Kriminalitätsquote durchgeführt werden darf, wurden alle Kameras, mit Ausnahme der vor dem Mannheimer Hauptbahnhof, aus Gründen des Bürgerrechts auf Datenschutz Anfang 2008 abgeschaltet [hierzu Schoggo-TV: -> Mannheim ohne Bürgerrechte, aktueller Stand der Videoüberwachung in Mannheim: -> Stadt Mannheim].
Bis vor kurzem waren an den abgeschalteten Videokameras am Neckartor, Marktplatz und Paradeplatz, dabei wohl aus Gründen der psychologischen Abschreckung, die Hinweisschilder einer Videoüberwachung installiert.
Die Opfer: “Lieber Tommy, fliege weiter, wir sind alles Bergarbeiter,
fliege weiter nach Berlin, dort haben alle ‘Ja!’ geschrien.”
[Flüsterwitz in der Zeit des Nationalsozialismus: -> -> Wikipedia]
In einem offenen Brief an den Mannheimer Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz forderte die Gemeinderatsfraktion DIE GRÜNEN Anfang Dezember 2009 nicht nur die Beendigung aller Videoüberwachungsmaßnahmen (Hauptbahnhof!), sondern auch die Entfernung der Hinweisschilder an den deaktivierten Videokameras, wobei sich DIE GRÜNEN auf eine aktuelle Anfrage beim Landesdatenschutzbeauftragten beriefen [-> Mannheimer Morgen].
In einer Pressemitteilung stellte OB Dr. Peter Kurz u.a. fest: “Die genannten Hinweisschilder wurden bereits Mitte August überall dort im öffentlichen Raum entfernt, wo keine Überwachung stattfindet” [presse-service.de: -> Stadt Mannheim: Pressemitteilungen, auch: -> Mannheimer Morgen].
Hinweise
1. Während sich die Mannheimer CDU für einen Erhalt und Ausbau der Videoüberwachung in Mannheim ausspricht [-> CDU Mannheim], plädiere die SPD aktuell lediglich für deren Erhalt auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Mannheimer Hauptbahnhof, dabei unter Beibehaltung der Schilder an den abgeschalteten Videokameras [-> Mannheimer Morgen].
2. Die parallele Diskussion um die Videoüberwachung an Mannheimer Schulen wurde in diesem Artikel nicht berücksichtigt.
Mannheim, den 15.12.2009, 16:43 Uhr.







[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von OP Zoellich, Wilhelm Entenmann erwähnt. [...]